Schwäbisches Verlagshaus Neu-Ulm
Weitere Produkte unseres Hauses:


|
|
 |
 |
|
|
Wie, wer, was ist eigentlich „Wellness“?
Ob Aloe Vera-Stützstrumpfhosen, duftende Slipeinlagen oder die obligatorisch mit Bifidus- und Omega-3-Ingredienzien bestückten Joghurts und Margarinen – an Wellness kommt keiner mehr vorbei. Aus dem Kaffeeklatsch ist eine Yogitee-Auszeit geworden, der Herbstspaziergang hört sich als „Power Walking“ gleich doppelt so gut an. Dabei wird oft vergessen, worum es bei Wellness wirklich geht.
Wellness tut gut – aber man muss auch etwas dafür tun. Ein wenig Mitdenken, Einfühlen und Hinterfragen sind schon angebracht, wenn man Wellness im besten Sinne des Wortes erfahren möchte. Sprich Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Das Schöne dabei: Wellness schwingt keinen erhobenen Zeigefinger, sondern zeigt viele Möglichkeiten auf, mit denen jeder seinen „goldenen Mittelweg“ zu mehr Wohlbefinden und Lebensfreude beschreiten kann.
Dafür steht auch unser „wellnetz“-Magazin. So wurde uns und unserem Expertenteam erstmals bewusst, was Kontrapunkte und Klangfarben miteinander verbindet und dass Schwingungen das A und O sind, egal ob sie aus der Raumfahrttechnologie, dem Erdinnern oder der eigenen Stimme kommen.
Diese erstaunlichen Zusammenhänge wollen wir Ihnen mit unserem „goldenen Faden“, der auf artverwandte Artikel und Zusatzinformationen verweist, näher bringen.
Nicht zu vergessen: Der Standort Ulm als gesündeste Stadt Deutschlands bietet ideale Voraussetzungen, um sich der Wohlfühlmaterie anzunehmen. Nicht umsonst heißt es momentan an der Uniklinik Ulm: „Komm mit ins gesunde Boot“!
Wer also denkt, Wellness sei „ausgelutscht“, der sollte sich klarmachen – wir stehen gerade erst am Anfang einer großartigen Bewegung…
Viel Spaß mit „wellnetz“ und viele goldene Herbsttage wünscht Ihnen
Diana Wieser
Redaktion „wellnetz“
|
 |
|
|
 |
beide Bilder: fotolia
 |
Ein Fußabdruck im Universum
Warum Kinder die pure Lebensfreude sind
Wer die Medien verfolgt, der kann leicht dazu verleitet werden, den eigenen Kinderwunsch zu überdenken. Gerne wird aufgeführt, dass unsere Kinder immer kränker und laut Pisa-Vergleich immer dümmer werden. Dabei ist die Kindersterblichkeit in Deutschland seit 1870 bis heute von 25% auf 0,7% gesunken. Durch das engmaschige Netz an ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere und Kinder, verbunden mit privaten Förderangeboten wie Babyschwimmen oder Schulinitiativen wie dem „gesunden Boot“ können Kinder schon frühzeitig auf allen Ebenen gefördert werden. Auch das Argument, Kinder seien eine Spaß- und Karrierebremse, die mehr kostet als ein Einfamilienhaus, zeugt von wenig Weitblick. Es stimmt, wer Kinder hat, lebt auf großem Fuß – denn er hat die Möglichkeit, einen ganz besonderen Fußabdruck im Universum zu hinterlassen…
Jungbrunnen und Reifeprüfung in einem
Kinder bereichern uns auf andere Art. Sie öffnen unseren Horizont, führen uns an unsere Grenzen – und darüber hinaus. Kinder bringen uns dazu, Spinnenphobien und Höhenängste abzulegen und in Google nach Antworten auf sträflich vernachlässigte Fragen wie „Warum sind Regenwolken grau?“ zu suchen. Kinder sind Jungbrunnen und Reifeprüfung in einem. Gewiss, sie bringen uns um den Schlaf, verursachen Sorgenfalten und Schwangerschaftsstreifen, aber sie zeigen uns mit bemerkenswerter Leichtigkeit auf, wie einfach es ist, im Kleinen das Große zu entdecken. Für sie sind die Sterne zum Greifen nah und sei es durch einen Ast in Form einer „Dinosaurierkralle“.
Welt der unbegrenzten Möglichkeiten
Gerade in krisengebeutelten Zeiten ist die Familie der Fels in der Brandung. Ob mit Ehepartner oder allein erziehend, ob Patchwork-Familie oder Mehrgenerationenhaus: Familie bedeutet die Menschen, die uns am Herzen liegen. Nicht zuletzt werden wir durch unsere Jüngsten in die eigene Kindheit zurückgeführt, die noch voller Mystik und Möglichkeiten steckte. Damals war der Himmel blauer, das Meer endlos und die Weihnachtszeit etwas Magisches. Wie in dem Gedicht „Gute Stunde“ von Hermann Hesse. Der Erzähler läuft durch einen Garten, riecht einen bestimmten Duft, der ihn an seine Kindheit erinnert, in welcher „die reiche Welt noch vor mir lag“ und wagt kaum sich zu bewegen. Damit der Duft nicht verwehe und „meine gute Stunde mit.“ Genau das sollten wir unseren Kindern bieten: eine reiche Welt der Möglichkeiten. Und die ist nicht an unseren Geldbeutel, sondern an unser Bewusstsein geknüpft.
Also:
Lassen Sie die Bügelwäsche stehen und legen Sie mal wieder einmal einen Spielenachmittag ein. Schalten Sie das Handy im Urlaub aus und widmen Sie sich ganz Ihren Liebsten. Genießen Sie den Augenblick. Denn Familie und Kinder bedeuten vor allem eins: jede Menge guter Stunden!
– Diana Wieser
<< nach oben
|
 |
|
Bild: fotolia

|
9 Monate das Baby bestens im Blick
Alles über Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft
Die Nachricht „Sie sind schwanger“ ist neben jenem unvergleichlichen Glücksrausch auch mit der Frage verbunden: Geht es meinem Baby gut? Das engmaschige Netz an Vorsorgeuntersuchungen in Deutschland dokumentiert die Entwicklung des Babys. Ob sie dabei eher auf die neueste Technologie oder auf eine natürliche Betreuung setzt, bleibt jeder werdenden Mutter selbst überlassen.
Individuell betreut durch Ärzte und Hebammen
Bereits während der Schwangerschaft bietet es sich an, die Leistungen von Ärzten und Hebammen miteinander zu vernetzen. Abgesehen vom Ultraschall und der Pränataldiagnostik können alle Untersuchungen auch von der Hebamme vorgenommen werden, welche die Schwangere nach der Geburt weiterhin in punkto Stillen, Rückbildung und Säuglingspflege berät. Gleichzeitig sind Angebote wie Yoga, Shiatsu oder Akupunktur eine sinnvolle Ergänzung zur medizinischen Betreuung. Die Leistungen der Schwangerenvorsorge werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen – ganz gleich, ob die Schwangere dafür den Gynäkologen oder die Hebamme aufsucht.
Wie oft geht’s zur Untersuchung?
Üblicherweise geht es bei einer komplikationslosen Schwangerschaft bis zur 31. Schwangerschaftswoche einmal pro Monat, von der 32. Woche an alle 14 Tage zum Arzt oder zur Hebamme. Die Ergebnisse werden in den Mutterpass eingetragen, den die Schwangere zu jedem Arztbesuch mitbringen und auch sonst immer bei sich tragen sollte.
Was wird untersucht?
- Gewicht: Schnellt das Gewicht der Mutter unverhältnismäßig in die Höhe, kann dies z. B. ein Hinweis auf Diabetes sein.
- Brüste: Um Knoten auszuschließen, wird die Brust bei der ersten Vorsorgeuntersuchung abgetastet.
- Blutdruck: Ein zu hoher Blutdruck kann ein Indiz für eine Krankheit sein. Bei zu niedrigem Blutdruck hilft adäquate Bewegung.
- Blutuntersuchung: Neben der Blutgruppe und dem Rhesusfaktor werden der Hämoglobin-Wert (zur Bestimmung von Eisenmangel) sowie Antikörper gegen Röteln, Erbkrankheiten, Toxoplasmose ermittelt. Auf Wunsch wird auch ein HIV- und Hepatitis-Test durchgeführt.
- Urin: wird bei jeder Untersuchung auf Eiweiß, Zucker und Nitrit untersucht, um Harnwegsinfektionen und Diabetes frühzeitig zu erkennen.
- Tastuntersuchung: Die Größe und Lage des Babys werden durch die Bauchdecke ertastet. Dreht sich das Kind vor der Geburt nicht, können sanfte Methoden wie z.B. Akupunktur oder auch eine „äußere Wendung“ helfen. Außerdem wird der Höhenstand der Gebärmutter regelmäßig überprüft. Die vaginale Untersuchung gibt Aufschluss darüber, ob der Muttermund fest verschlossen oder bereits geöffnet ist.
- Herztöne: Das Herz des Babys schlägt ab der 6. Woche, doch die kindlichen Herztöne sind frühestens ab dem 3. Monat hörbar, je nach Erfahrung der Hebamme, der Lage des Kindes und dem Gerät, welches dabei benutzt wird. Ab der 28. Woche gibt das so genannte CTG Aufschluss über die kindlichen Herztöne und die Wehentätigkeit.
- Ultraschall: Damit können Wachstum, Entwicklung, Kopfumfang und die Lage Babys, Plazenta und Fruchtwassermenge genau ermittelt werden. Auch wenn der Ultraschall kein Muss, sondern eine Empfehlung ist, bevorzugen die meisten Eltern diese Methode. Sie kann auch Aufschluss über das Geschlecht des Kindes geben.
Üblicherweise sind drei Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft vorgesehen:
- Körpergröße / Beckendiagnostik: Ist das Verhältnis des Beckens zur Größe des Kindes zu eng, muss das Kind eventuell per Kaiserschnitt geholt werden.
- Daneben erhalten Schwangere eine Beratung bezüglich Ernährung, Sport, Risiken während der kommenden Monate.
Eine persönliche Frage: Pränataldiagnostik
Zusätzlich zu den Routineuntersuchungen werden Schwangere, mit der Frage konfrontiert: Pränataldiagnostik JA oder NEIN? Grundsätzlich umfasst die pränatale Diagnostik alle Untersuchungen, die Aufschluss geben sollen über genetische Defekte oder andere Erkrankungen bzw. Behinderungen des Kindes. Unterschieden wird dabei zwischen nicht-invasiven (d.h. „nicht in den Körper eingreifend“) und invasiven Methoden. Nicht-invasive Methoden wie Nackentransparenzmessung per Ultraschall oder der Triple-Test berechnen das individuelle Risiko für eine Fehlbildung des Kindes. Die Befunde stellen also lediglich einen Schätzwert dar, sind aber ohne Risiko fürs ungeborene Kind. Allerdings ist die Aussagekraft eingeschränkt. Bei invasiven Diagnoseverfahren wie der Fruchtwasser-Untersuchung oder Chorionzottenbiopsie können Krankheiten oder Chromosomendefekte gezielt ermittelt werden. Hierbei wird eine feine Nadel in die Bauchdecke eingeführt und Gewebe und/oder Fruchtwasser genommen. Ein geringes Restrisiko für das Baby bleibt, bei der Untersuchung geschädigt zu werden.
Damit Sie weiterhin „guter Hoffnung“ bleiben
Grundsätzlich sollte sich jede Schwangere vor der Entscheidung zur Pränataldiagnostik und bei jeder Routineuntersuchung ausführlich vom Arzt oder ihrer Hebamme beraten lassen. Jeder Schwangeren ist freigestellt, ob und in welchem Umfang sie diese pränatale Diagnostik in Anspruch nehmen möchte. Haben Sie also keine Skrupel, diese abzulehnen, wenn sie auch ohne diese Untersuchungen „guter Hoffnung“ sind. Persönliche Lebensumstände und Einstellungen sagen mehr aus als allgemeine Daten wie das Alter. Und bei all den Untersuchungen sollten Sie vor allem eins nicht vergessen – das sprichwörtliche „Bauchgefühl“ – oder vielmehr jener Mutterinstinkt, der unser Überleben schon seit Jahrtausenden sichert…
<< nach oben
 |
|
|
Nadine Vossler ist Redakteurin beim Familien-Portal www.babyclub.de
Als Mutter einer zweijährigen Tochter kennt sie Schwangerschaft und Baby-Alltag auch aus der Praxis. Das ganzheitliche Internetportal arbeitet mit renommierten Experten wie mit dem Bund Deutscher Hebammen zusammen. Persönliche Tipps erhalten UserInnen in der Online-Hebammensprechstunde sowie durch eine deutschlandweite Hebammensuchmaschine, die entsprechende Fachkräfte mit den jeweiligen Angeboten herausfiltert. Als weitere Services bieten interaktive Fruchtbarkeits- und Schwangerschaftskalender, Vornamencharts und ein Babyhoroskop Rat und Unterstützung während der Schwangerschaft und Babyzeit. Mehr Infos unter www.babyclub.de
|
|
 |
|
|
 |

Bilder: fotolia
|
Gesund werden und abnehmen durch individuelles „Ernährungssteuerungsprofil“
Laut dem Ayurveda und der chinesischen 5-Elemente-Lehre gibt es kein Lebensmittel, das für jeden gleich gut und gesund ist. Beide Gesundheitslehren gehen von unterschiedlichen Konstitutionstypen aus. Im Ayurveda gibt es den Pita-, Vata- oder Kapha-Typ und ihre Mischungen, in der chinesischen Medizin dagegen Feuer-, Holz-, Erde-, Metall-, und Wasser-Typen. Auch in der europäischen traditionellen Medizin spricht man vom Sanguiniker, Choleriker, Leptosom und vom Athlet.
Es ist möglich, dass eine Person auf scharfe Nahrungsmittel eher verzichten sollte, einem anderen Menschen genau diese Geschmacksrichtung aber gut tun würde. Für die eine Person ist Ananas gut, für die andere eher Banane. Obwohl beide Früchte von der Mehrheit der Bevölkerung sowie der überwiegenden Anzahl von Fachleuten als generell und für jeden gesund angesehen werden. Schließlich beinhalten diese Früchte eine Menge wichtiger Vitalstoffe, die unser Körper benötigt, was ja auch richtig ist, vor allem, wenn Früchte reif geerntet werden.
Folge: Die Hauptproblematik der meisten Diäten liegt in der kaum oder unzureichend vorhandenen Individualisierung der Ernährungs- und Verhaltensempfehlungen.
Blutprofil ermittelt Unverträglichkeiten
Mittels eines speziellen Blutprofils können die Ungleichgewichte, individuellen Schwächen und der Grundkonstitutionstyp ermittelt werden. Aufgrund dieser Daten wird ein individuelles „Ernährungssteuerungsprofil“ erstellt. Das Ziel ist, Schwachstellen wieder in „Starkstellen“ zu verwandeln und über Ernährungs- und Verhaltensempfehlungen das Gleichgewicht herzustellen.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Möglichkeit der Nahrungsmittelunverträglichkeit. Es kann vorkommen, dass Sie ein spezielles Nahrungsmittel nicht vertragen, dies aber nicht bemerken, da Sie darauf erst 24 bis 72 Stunden nach dem Genuss des Nahrungsmittels reagieren. Da Sie innerhalb dieser Zeit wohl mehrere Mahlzeiten zu sich genommen haben, ist es für Sie sehr schwer herauszufinden, um welches Nahrungsmittel es sich handelt. Zumal die Reaktion auf dieses Lebensmittel meist sehr unspezifisch verläuft. Vielleicht sind Sie nur besonders müde und fühlen sich nicht wohl in Ihrer Haut. Oder Ihr Stoffwechsel verändert sich so, dass Sie kaum Gewicht reduzieren, obwohl Sie sich streng an eine Diät halten.
Leckeres aus der „Positivliste“
Ihre eventuellen Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden ebenfalls anhand einer Laboranalyse ermittelt. Daraus leitet sich ein „Ernährungssteuerungsprofil“ ab, in dem nun sämtliche gewonnenen Erkenntnisse berücksichtigt werden.
In einer individuell erstellten „Positivliste“ finden Sie alle Lebensmittel, die für Sie geeignet sind. Meist fällt es nicht schwer, sich an diesen Plan zu halten, da er leckere Alternativen aus allen Kategorien wie Fleisch, Fisch, Gewürze, Früchte, Gemüse, Getreide, Getränke etc. bereit hält.
Die Reduktion des Gewichts und die Herstellung oder Erhaltung eines guten Gesundheitszustandes ist somit durch die Fokussierung auf „erlaubte“ Lebensmittel ohne Hungern oder Genusseinschränkungen möglich.
<< nach oben
|
 |
|

Auf Erfolgskurs: Prof. Dr. Jürgen Steinacker (links) und sein Boot-Team



|
Uniklinik Ulm auf landesweitem Erfolgskurs
„Komm mit in das gesunde Boot“ für Grundschulen schlägt hohe Wellen
Welche Bewegungsspiele eignen sich für drinnen? Wie kann ich mich alleine sinnvoll beschäftigen, ohne den Fernseher anzuschalten? Welches Getränk löscht auf gesunde Art den Durst?
Mit solchen und ähnlichen Themen beschäftigen sich Grundschulkinder in dem Förderprogramm „Komm mit in das gesunde Boot“, das im Schuljahr 2009/2010 an den Start geht. Es handelt sich um die Weiterentwicklung des Projektes „URMEL ICE“, welches von der Uniklinik Ulm unter der Studienleitung von Prof. Dr. Jürgen Steinacker entwickelt und über drei Jahre lang in 64 Grundschulklassen im Raum Ulm/ Neu-Ulm durchgeführt wurde. Nach dem großen Erfolg heißt es nun für das Folgeprojekt flächendeckend in ganz Baden-Württemberg „Leinen los“!
Kindern frühzeitig gesundes Verhalten vermitteln
Das „Gesunde Boot“ wird von der Landesstiftung Baden-Württemberg finanziert und von der Universität Ulm wissenschaftlich begleitet. Damit Prävention in der Grundschule schon den Kleinsten schmackhaft vermittelt wird, hat das Expertenteam rund um Prof. Steinacker ein praxisnahes System entwickelt. Die Freude an einem aktiven Lebensstil – unter Einbeziehung der Familie – steht hierbei im Vordergrund. Damit soll Zivilisationskrankheiten wie Adipositas gezielt vorgebeugt werden. „Es geht weniger um die Abfrage von Wissen, sondern darum, an der Einstellung der Kinder anzusetzen und ihnen ein Gespür für gesundes Freizeit-, Bewegungs- und Ernährungsverhalten zu vermitteln“, stellt Prof. Jürgen Steinacker, Leiter der Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin in Ulm dar. In „Tagebüchern“ halten die Kinder zum Beispiel fest, was sie die letzten drei Tage getrunken oder im Fernsehen angeschaut haben.
Hohe Akzeptanz, gute Vergleichswerte
Wie sehr das Thema Gesundheit den Eltern unter den Nägeln brennt, zeigt die rege Teilnahme an URMEL ICE. Fast 80% der Eltern stimmten zu, dass ihre Kinder an der Beobachtungs- und Interventionsstudie teilnehmen durften. Mithilfe von psychologischen Verfahren und Fitnesstests wurde die Wirksamkeit des Programms untersucht. Neben der Überprüfung von sportmotorischen Fähigkeiten wie Ausdauer und Kraft wurden auch Maße wie Gewicht, Größe und Körperfettanteil (wie durch Messung der Hautfaltendicke) jeweils zu Beginn und am Ende des Projektes erfasst. Durch Fragebögen wurden unter anderem das Selbstbild und die Lebensqualität der Kinder ermittelt. Auch die Eltern erhielten Fragebögen zu ihrem eigenen Gesundheitsverhalten. Alle Erhebungen wurden anonym gehandhabt. Erste Auswertungen zeigten positive Veränderungen bezüglich der Körpermaße, sportlichen Leistungsfähigkeit sowie der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei den teilnehmenden Kindern.
Erleichtert die Umsetzung im Schulalltag
Um praxisnah Alternativen für eine gesunde Lebensführung zu erarbeiten, wird das „Gesunde Boot“ durch die Lehrer und Lehrerinnen des Fachs MeNuK (Mensch-Natur-Kultur) vermittelt. Diese erhalten zuvor kostenlose Fortbildungen und entsprechendes Unterrichtsmaterial. Ein Einsatz, der sich lohnt. „Die Inhalte unseres Projektes sind ohnehin Bestandteil des Bildungsplans in Baden-Württemberg. Anhand von Materialien, die direkt im Unterricht eingesetzt werden können, möchten wir den Pädagogen ihre Arbeit erleichtern“, so Tamara Wirt, Diplom-Psychologin des „Boot“-Teams. Die Unterrichtsmaterialien für die 1. und 2. Klasse bestehen aus 40 Unterrichtseinheiten, die über das ganze Schuljahr verteilt sind. Dazu gehören z. B. Kopiervorlagen und Unterrichtsentwürfe, Materialien für die Elternarbeit und Karteikarten für Bewegungsspiele im Unterricht.
Konzentriert durch 5-Minuten-Auszeit
Ist die Klasse zum Beispiel einmal unruhig heißt es – runter von den Stühlen! In einer 5-minütigen Bewegungspause dürfen sich die Kinder mit effektiven Körperübungen austoben – und sind danach wieder ganz konzentriert bei der Sache. Ob „Äpfel pflücken“ oder „Skirennen“, in den mitgelieferten 60 Bewegungskarten finden sich allerlei Anregungen, die Lust auf gesunde Bewegung machen. Ausgearbeitet wurden die wissenschaftlich erprobten Materialien von dem Expertenteam der Universität Ulm – bestehend aus Ärzten, Psychologen, Sportwissenschaftlern und einer Medienpädagogin – in Zusammenarbeit mit erfahrenen Grundschullehrern.
Hausaufgabe: ein fernsehfreier Tag!
Ausschlaggebend für den Erfolg des Projektes ist natürlich auch die Einbindung der Eltern, damit die Erkenntnisse weiter im familiären Umfeld umgesetzt werden. Detaillierte Elternbriefe und Elternabende informieren über Themen, Tipps und Inhalte. Spezielle „Hausaufgaben“ binden auch Familienangehörige mit ein. So lauten diese je nach Jahreszeit einen Herbstspaziergang zu unternehmen oder einen fernsehfreien Tag einzulegen. Um Familien mit Immigrationshintergrund nicht auszuschließen, sind die Elternbriefe in 3 Sprachen erhältlich.
Optimiertes Folgeprojekt
Die positiven Erfahrungen aus URMEL ICE flossen in das Folgeprojekt „Gesundes Boot“ mit ein. Künftig wird der Interventionszeitraum erweitert und das Projekt erstreckt sich über die Klassenstufen 1-4. Das „Gesunde Boot“ ist als fortlaufendes System angedacht, so dass sich interessierte Lehrer jederzeit für das darauf folgende Schuljahr bewerben können. Eine weitere Neuerung ist das Schulungssystem der Lehrer. Da das „Gesunde Boot“ nun flächendeckend in ganz Baden-Württemberg eingeführt wird, übernehmen so genannte „Multiplikatoren“ die Fortbildung und praktische Begleitung der teilnehmenden Lehrer. Auch wenn die Fortbildungsprogramme vorerst nur auf der „Ländlesebene“ angeboten werden, können Lehrer von außerhalb Unterrichtsmaterialien beim Auer-Verlag erwerben und selbstständig in den Unterricht integrieren. So wäre es gut möglich, dass von Ulm aus bald eine neue (Bewegungs-) Welle über die ganze Republik schwappen könnte…
– Diana Wieser
<< nach oben
 |
|
|
Mit Kurs Richtung Zukunft: Steigen Sie ein ins „Gesunde Boot“!
Mehr Informationen unter www.gesundes-boot.de
|
|
 |
|
 |
Schnupfnase & Schwanger – was nun?
Natürliche Hausmittel für werdende Mütter
Wenn die Tage kürzer und kälter werden, ist es wieder soweit: Die Erkältungssaison hält Einzug in unsere Breitengrade. Die gute Nachricht: Durch die Gebärmutter ist das Baby gut geschützt. Dennoch können Schnupfen, Husten und Halsweh Schwangeren zusetzen. Schließlich sind zahlreiche Medikamente nun nicht mehr oder nur bedingt geeignet. Es gibt jedoch natürliche Hausmittel, die auf schonende Weise helfen können. Der babyclub.de hat hierzu die wichtigsten Tipps und Empfehlungen aus seiner Hebammensprechstunde aufbereitet.
Basics: Ruhe, Wärme, Feuchtigkeit
- Wenn Sie Ihre Erkältung auf natürlichem Wege auskurieren möchten, ist Bettruhe absolut unumgänglich.
- Sorgen Sie für ausreichend Flüssigkeit, sowohl innerlich, als auch äußerlich: viel Tee trinken, für ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen und mit Pfefferminzöl inhalieren.
- Den Körper und vor allem die Füße gut warm halten. Tipp: Nehmen Sie ein warmes Fußbad mit Thymiantee und ziehen Sie danach Wollsocken an.
Bei Schnupfen …:
- Ein Nasenbalsam, das auch für Kinder geeignet ist (z. B. von der Firma Weleda) kann bei Schnupfen ebenso helfen wie Meerwassernasensprays und Inhalationen mit Kamille und Pfefferminze.
- Ein Zwiebel-Dampfbad (klein gehackte Zwiebel mit heißem Wasser übergießen und den Sud inhalieren) nehmen oder eine aufgeschnittene Zwiebel nachts neben das Bett platzieren.
… Halsweh:
- Mit warmen Thymiantee gurgeln und den Teeaufguss danach – möglichst mit Fenchelhonig verfeinert – trinken.
- Zuckerfreie, milde Kräuterbonbons lutschen.
… Husten:
- Thymianöl in der Duftlampe verdampfen lassen.
- Bei Reizhusten kurz durch einen feuchten Waschlappen atmen.
- Feuchtwarme Wickel (z. B. Kartoffelwickel) vor dem Schlafengehen auflegen.
… Ohrenschmerzen:
- Zur Herstellung eines Zwiebelsäckchens eine Zwiebel klein würfeln, ohne Fett in der Pfanne erhitzen und in einen Waschlappen füllen. Das Säckchen aufs Ohr legen, darauf schlafen (evtl. mit Tuch oder Mütze fixieren) und entfernen oder erneuern, sobald es zu kühl wird.
Spezial-Tipps für Schwangere:
- Zur Schonung des Beckenbodens immer zur Seite husten oder niesen.
- Packungsbeilage von Medikamenten genau durchlesen.
- Auf alkoholhaltige Mittel, Echinacin sowie kampferhaltige Produkte verzichten. Acetylsalicylsäure (Aspirin) sollte nur nach Rücksprache mit Arzt oder Hebamme eingenommen werden.
<< nach oben
|
 |
|
Bild: fotolia
|
Schweinegrippe-Impfung – Vorsorge oder „Feldversuch“?
Die Spanier sollen aufs Küssen verzichten, in England können Grippemittel via Callcenter verordnet werden, die Franzosen erwägen Fernunterricht per Internet. Durch ein WHO-ähnliches Computerspiel wollen die Niederländer ihre Bürger aufs Thema einstimmen. Und im Würzburger Rathaus tritt sogar ein offizielles „Händeschüttel“-Verbot in Kraft. Es ist nicht zu leugnen: Die Angst vor der Schweinegrippe nimmt konkrete und mitunter sehr konfuse Formen an.
Die Schutzimpfung gegen das H1N1-Virus brennt Bürgern, Politikern und Krankenkassen gleichfalls unter den Nägeln. Denn das Robert-Koch-Institut warnt vor einer neuen Ansteckungswelle im Herbst mit schwereren Krankheitsverläufen. Daher wird die Impfung vor allem Risikogruppen wie chronisch Kranken, Übergewichtigen und medizinischen Einsatzkräften empfohlen. Ein H1N1-Virus war Auslöser der Spanischen Grippe, die zwischen 1918-1920 weltweit 25 Millionen Menschen das Leben kostete. WHO-Chefin Margaret Chan beklagt die rasante Ausbreitung, die viermal so schnell als bei anderen Viren erfolge.
Nebenwirkungen nicht absehbar
Pharmakologe Prof. Peter Schönhöfer bezeichnete hingegen in der Sendung „Frontal“ die Impfung als ein „Experiment am gesunden Menschen“. Grund: Bei herkömmlichen Grippeschutzimpfungen werden bewährte Impfstoffe jedes Jahr nur umgebaut. Bei H1N1 wird der Impfstoff aber mit Wirkverstärkern kombiniert, die laut dem Vizepräsidenten der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery „nicht nach den normalen Standards getestet wurden.“ Johannes Löwer, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, bekräftigte demgegenüber die Richtigkeit der Zulassungsverfahren, räumte aber ein, dass aufgrund der Wirkverstärker mit Rötungen und Schwellungen an der Einstichstelle sowie teils mehrtägigen Kopf- und Gliederschmerzen gerechnet werden muss.
Deutsche sehen Impfung skeptisch
Verschiedenen Umfragen zufolge, betrachtet die deutsche Mehrheit die Schweinegrippe als „Panikmache“ und möchte von einer Impfung absehen. Auch Virenforscher Tom Jefferson stellt den Begriff „Pandemie“ in Frage. Zur Ausrufung einer Pandemie waren bis Mai 2009 zwei Dinge ausschlaggebend: eine hohe Zahl an Toten und Erkrankten. Diese beiden Punkte wurden aus der Definition gestrichen. „Es gibt nun keine Unterscheidung mehr zwischen saisonaler Grippe und Pandemie.“
Auch die Tatsache, dass genau die Firmen, die den Impfstoff herstellen, im WHO-Sicherheitsrat mitbestimmen dürfen, lässt Impfkritiker Schönhöfer in der WHO kein unabhängiges Expertengremium mehr sehen. „Heute überwiegen dort die Vertreter der Industrie.“ Diese haben allein in Deutschland 450 Mio. EUR verdient.
Nicht woher, sondern warum?
Doch warum kam es überhaupt zu H1N1? Erstaunlicherweise hat das größte klinische Forschungszentrum der Welt – die US National Institutes of Health – bereits im Jahr 2006 auf den Zusammenhang von Massentierhaltung mit H1N1 hingewiesen. Züchten wir uns unsere Pandemie also selbst? Höchste Zeit auch diesen Ansatz und das eigene Konsumverhalten gründlich zu überdenken…
<< nach oben
 |
Wie können Sie sich im Alltag vor Ansteckung schützen?
|
- gründliches Händewaschen, mindestens 30 Sekunden lang, vor allem nach dem Toilettengang
- richtig husten, d. h. in die Armbeuge oder den Ärmel, nicht in die Handflächen
- Zimmer ausreichend lüften
- größere Menschenansammlung meiden
- bei Grippeanzeichen telefonischen Kontakt zum Hausarzt aufnehmen und weitere Vorgehensweise besprechen
- sich zuhause auskurieren und nicht halbkrank zur Arbeit fahren
|
|
 |
|
Bild: fotolia
|
Wer mal wieder Rot sieht…
Die therapeutische Anwendung von Farben ist eine der ältesten angewandten Naturheilverfahren. Bei Ägyptern, Mayas, Azteken und Chinesen gaben Farben schon vor Jahrtausenden den Ton an. Die Chinesen bestrichen Darmkranke früher mit gelber Farbe und ließen das Licht durch gelbe Vorhänge ins Zimmer eindringen. Epileptiker platzierten sie auf violette Teppiche und verhängten die Fenster mit ebensolchen Schleiern. Scharlachkranke wurden mit roten Farben behandelt. Heute macht sich die Medizin Farben vor allem auf psychologischer Ebene zunutze.
Farben und ihre Einsatzmöglichkeiten:
- Tiefrot bei Trägheit und Energielosigkeit (zur Aktivierung des Willens)
- Dunkelrosa bei einem Gefühl innerer Leere, wenn momentan kein klares Ziel erkennbar ist
- Hellrosa bei starker innerer Anspannung, wenn sich der Betroffene unter Druck fühlt
- Orangerot bei ständiger Müdigkeit und morgendlichen Anlaufschwierigkeiten
- Orange bei Trauer ohne ersichtlichen Anlass
- Dunkelgelb bei Unzufriedenheit und wenn der Patient schnell gekränkt ist
- Gelbgrün bei Arbeitsunlust und der Neigung alles „aufzuschieben“
- Grün bei Stimmungsschwankungen
- Helltürkis bei Niedergeschlagenheit ohne ersichtlichen Anlass, ebenso bei Hang zu Tagträumen
- Türkis bei übermäßigem Grübeln und großer Besorgtheit
- Tiefblau bei großer Ungeduld und Hektik sowie bei muskulären Verspannungen
- Tiefviolett bei starken inneren Spannungszuständen infolge Verzweiflung und Ausweglosigkeit
Farben können durch spezielle Brillen und Lampen zugeführt werden. Einige Therapeuten arbeiten mit Farbpunktur. Hierbei werden spezielle Farbpunkturstifte auf Akupunkturpunkte aufgesetzt oder es kommen farbige Öle zum Einsatz. Eine gute und günstige Methode besteht darin, sich die gewählte Farbe bei geschlossenen Augen vorzustellen und sozusagen den Körper „in der Farbe zu baden“.
<< nach oben
|
 |
|

Bei Rhytmogramm 1: Gute Stressregulation

Bei Rhymtogramm 2: Eingeschränkte Stressregulation
|
Wie gut können Sie mit Stress umgehen?
Neue Methode misst Stressresistenz am vegetativen Nervensystem
Die Medizin geht dem Stress auf den Grund. Hierbei ist das vegetative Nervensystem von großem Interesse. Es besteht aus dem Wechselspiel zwischen Anspannungsnerv (Sympathikus) und Entspannungsnerv (Parasympathikus). Ist diese übergeordnete Schaltzentrale aus dem Gleichgewicht geraten, z. B. durch Dauerstress, können die untergeordneten Systeme wie das Herz-Kreislauf-System nicht mehr reibungslos funktionieren.
Wenn der Alltag zur Treibjagd wird
Eigentlich ist Stress etwas Sinnvolles. Es ist die psychische und körperliche Reaktion unseres Körpers, die uns dabei hilft, innere und äußere Belastungen zu kompensieren. Stress tut gut, wenn er kurzfristig ist, körperlich verarbeitet wird (z. B. beim Sport) oder uns – ganz dem Sinne der Evolution – das Überleben in Flucht- oder Angriffssituationen sichert. Doch im heutigen bewegungsarmen Alltag, in dem wir ständig Reizen wie Lärm, Zeitdruck, Erwartungshaltungen, Zukunftsängsten etc. ausgesetzt sind, kann sich schnell ein Missverhältnis zwischen Entspannung und Anspannung entwickeln. Stress wird zum 24-Stunden-Dauerzustand. Und der macht krank.
Was passiert bei Stress im Körper?
Um dem Körper schnellstmöglich Energie für Flucht oder Kampf zuzuführen, werden alle in diesem Moment „lebensnotwendigen“ Systeme gestärkt und „unwichtige“ Systeme wie das Immunsystem oder der Magen-Darm-Trakt gedrosselt. Der Körper schüttet permanent Zucker und Stresshormone aus, Blutdruck, Herz- und Atemfrequenz erhöhen sich. Zum Schutz vor Verletzungen wird die Hautdurchblutung reduziert, während Blutgerinnung und Muskelspannung zunehmen. All dies reguliert der Sympathikus. Der Parasympathikus steuert die anschließende Regenerations- und Ruhephase.
HRV-Analayse misst individuelle Stressresistenz
Mit der Herzratenvariabilitäts-Analyse (HRV) kann das Zusammenspiel von Sympathikus und Parasympathikus beim Menschen gemessen werden. Diese Ende der 1960er Jahre in Russland entwickelte Methode wird momentan in vielen Krankenhäusern und Universitäten angewandt um eine gezielte, frühzeitige Diagnose bei stressbedingten Krankheiten stellen zu können.
Da es sich um eine nicht-invasive Methode handelt, entstehen keine Verletzungen oder Risiken für den Patienten. Der Patient trägt sitzend oder liegend einen Brustgurt, der den zeitlichen Abstand von Herzschlag zu Herzschlag misst. Ein spezielles Programm wertet nach ca. sieben Minuten die Daten aus. Wie gut jemand mit Stress umgeht, zeigt z. B. das Rhythmogramm. Bei guter Regulation sind deutliche Ausschläge nach oben sichtbar, die bei schlechter Regulation fehlen. Der Körper ist bereits „erstarrt“, kann nicht mehr bedarfsgerecht reagieren, Stress ist zur Dauerbelastung geworden.
Auslöser chronischer Krankheiten
Dauerstress hat viele Folgen: von Leistungsabfall und Unkonzentriertheit bis hin zu Tinnitus, Fibromyalgie, Bluthochdruck, Diabetes oder Burn-Out. Durch die Messung der Herz-Rhythmus-Variabiltät können Störungen im vegetativen Nervensystem rechtzeitig erkannt und behandelt werden, bevor es zum Ausbruch schwerer und langwieriger Krankheiten kommt. Gut – oder vielmehr beruhigend – zu wissen…
<< nach oben
|
 |
|
Aktivierung der Tiefenmuskulatur

|
Die eigene Stimme als heilendes Organ
Homöophonie: ein musikalisch-medizinisches Zusammenspiel
Er erkennt Zusammenhänge, die anderen verborgen bleiben. Und hört, was andere nicht wahrnehmen. Man könnte den gebürtigen Langenauer Volker Dubowy als Pionier bezeichnen, der die Musik grenzüberschreitend begreift und anwendet. Seine Art der Musikinformation, die „Homöophonie“ ist einzigartig auf der Welt.
Für Volker Dubowy bilden Stimme, Atmung und Haltung eine Einheit. „Der Lebenston ist untrennbar mit der Lebenshaltung verknüpft“ so der Vollblutmusiker. Der „Lebenston“ setzt sich aus der Summe aller schwingenden Teile im Körper zusammen. Der stärkste Resonator ist unsere Wirbelsäule. Sozusagen als „V“-förmig angeordnete Lautsprecher haben die meisten Menschen 24 Wirbelteile und damit 24 Mal die Möglichkeit, ihren gesprochenen oder gesungenen Inhalten „Ausdruck“ zu verleihen. Wenn ein von chronischen Symptomen Geplagter zu Dubowy kommt, kann dieser oft schon an seiner Stimme erkennen, wo eine Blockade sitzt. Sollte das Haltedreieck zwischen Hals-, Brust- und Lendenbereich nicht stimmig ist, drückt dies auf Stimme und Stimmung gleichermaßen.
Vom Lebenston zum Atemwiderstand
Zuerst spürt Dubowy die entsprechenden Stellen auf, bearbeitet sie mit sanftem Druck und dem dazugehörenden Atemwiderstand und setzt damit den Energiefluss wieder in Gang. Dann kommt die Musik ins Spiel.
Egal ob uns die Angst im Nacken sitzt, eine große Last auf unseren Schultern ruht oder wir eine Wut im Bauch haben – diese Emotionen speichern sich in der Tiefenmuskulatur ab. Die unterste Muskelschicht, direkt nach den Knochen, ist willentlich nicht beeinflussbar, sie arbeitet unbewusst. Durch spezielle Übungen, wie dem Singen des eigenen „Lebenstons“ im tiefen Lenden-, mittleren Brust- und hohen Hals-Bereich der Wirbelsäule sowie der Arbeit mit Atemwiderständen (Lauten wie „ssss“, „sch“ und „zzzz“) können sich Zwerchfell, Wirbelsäule und Gelenke wieder richtig stellen und innerlich aufrichten. Die Stimme dient dazu, diese abgespeicherten Emotionen hörbar zu machen, sie wieder im „A und O“ auszudrücken, auszuleben und damit die Blockaden zu lösen.
Befreite Stimme – befreite Gelenke
„Die Menschen sind freudig erschreckt, zum ersten Mal ihre wahre Stimme zu hören und mit dem Brustton der Überzeugung sprechen zu können“, berichtet Dubowy. In die Beratungsgespräche fließen auch seine Kenntnisse in Homöopathie und Ernährungslehre ein. Dubowys Ansatz stößt auf große Resonanz. Durch seine Vernetzung mit Logopäden, Physiotherapeuten und Medizinern, kann seine Arbeit erstmals im wissenschaftlichen Zusammenhang ausgewertet werden.
Vielleicht wird sich die Homöophonie bald ihren festen Platz in der Medizinwelt erobern. Denn bei Volker Dubowys Arbeit schwingt weit mehr mit, als Papier und Druckerschwärze zum Ausdruck bringen könnten...
– Diana Wieser
<< nach oben
 |
|
|
Herr der Klänge: Volker Dubowy
Volker Dubowy studierte Trompete und Gesang, spielt Didgeridoo und entwickelte den „vollständigen Obertonfeldklang“. International bekannt ist er für seine innovativen Musikperformances wie das „Projekt Klangfarben“.
Dieses wurde 2003 in der „Ersten Ulmer Musiknacht“ uraufgeführt. In Firmen und Konzernen leitet er Seminare zur Vermeidung des „Burnout-Syndroms“ und lehrt Musikern und Seminarteilnehmern, die gesamte Klangqualität ihrer Stimme effektiv einzusetzen.
Heute lebt er mit seiner Familie in Egg an der Günz.
Mehr Infos unter www.dubymusic.de
|
|
 |
|
 |
Naturheilkunde erfragen, erleben, erproben
8. Naturheiltag in Dornstadt, Sonntag, 8. November 2009, ab 13.00 Uhr im Bürgersaal
Zum 8. Mal in Folge können sich Gesundheitsinteressierte aus dem Großraum Ulm und Umgebung bei dem Naturheiltag in Dornstadt über die Möglichkeiten natürlicher und ganzheitlicher Gesundheitsangebote informieren. Die beliebte Mischung aus informativen Vorträgen und zahlreichen Aktionsständen – inklusive Wohlfühlanwendungen – lockte im vergangenen Jahr über 650 Interessierte an. Dazu Günter Dobler, Vorsitzender des Naturheilvereins Ulm/Neu-Ulm: „Auch in diesem Jahr konnten wir wieder hochkarätige Vortragsredner für unsere Veranstaltung gewinnen. Das Ziel des Naturheiltags ist es, die Selbstverantwortung der Bürger in Gesundheitsfragen durch Wissen zu fördern.“ Der Naturheiltag richtet sich sowohl an das gesundheitsinteressierte Publikum als auch an Vertreter von Medizin und Heilberufen. Wer sich mit einem eigenen Aktionsstand platzieren möchte – es sind noch wenige Plätze vorhanden. Mehr Informationen bei Elke Bischof,
Tel: 07305-3842.
Tipp: Besuchen Sie auch unseren „wellnetz“-Stand!
<< nach oben
 |
|
|
Auf dem Programm stehen Vorträge über Gesundheitsprophylaxe, Cranio-Sacral-Therapie, Rosalinde Blüten und ganzheitliche Krebstherapien.
|
|
 |
|
Bild: fotolia
|
Physiotherapie: helfende Hände, natürliche Reize
Das Wort Physiotherapie leitet sich ab aus dem griechischen physis (Natur) und therapeia (Behandlung bzw. Heilung). Hierbei geht es um naturnahe Lebensreize und um eine äußerliche Anwendung von Heilmitteln. Dazu zählen die manuellen Handgriffe eines Therapeuten ebenso wie die physikalischen Reize durch Wärme, Kälte, Druck, Strahlung und Elektrizität. Die Physiotherapie ist eine ergänzende und unterstützende Therapieform, die im Bedarfsfall auch vom Arzt verordnet werden kann.
Vorsorge, Behandlung, Nachsorge
Unter den Begriff Physiotherapie fallen zahlreiche Behandlungsmethoden. Die Rückbildungsgymnastik gehört genauso dazu wie Kneippen, Biofeedback, Akupressur, Shiatsu, Brügger- und Bobaththerapie, Massagen, Osteopathie u. v. m. Wichtig ist es, die Ursache der Schmerzen und Funktionsstörungen zu ermitteln. Menschen mit orthopädischen, rheumatischen oder neurologischen Erkrankungen benötigen eine andere Behandlung als Patienten, die nach einem Unfall rehabilitiert werden oder Leistungssportler, die bestimmte Angebote zur Prävention nutzen.
Von der Lymphdrainage zum Wickel
Ein wichtiger Pfeiler der Physiotherapie ist die Manuelle Therapie, die zur Lösung von Blockaden und zur Kräftigung der Muskulatur dient. Massagen sind ebenfalls wichtiger Bestandteil, da sie gleichzeitig den gesamten Funktionsmechanismus wie das Blut- und Lymphsystem sowie die Psyche positiv beeinflussen können. Hydrotherapie (z. B. Wickel, Kneippsche Güsse, Stangerbad), Thermotherapie (Rotlicht, Moorpackungen, Kryotherapie), Elektrotherapie und Extensionsbehandlungen wie der Schlingentisch kommen ebenfalls individuell zum Einsatz.
Mitarbeit des Patienten gefordert
Der Physiotherapeut nimmt überdies eine beratende Funktion ein und vermittelt dem Patienten ein adäquates Bewegungsverhalten. Wie bücke ich mich richtig? Wie sieht eine korrekte Sitzhaltung aus? Wie kann ich schmerzauslösende Faktoren im Alltag vermeiden oder kompensieren? Sei es durch gymnastische Übungen oder den Umgang mit Gehilfen. Die aktive Mitarbeit des Patienten ist hierbei sehr wichtig, um baldmöglichst die eigene Schmerz- und Bewegungsfreiheit, soweit möglich, wieder herzustellen.
<< nach oben
|
 |
|

Bilder: fotolia
|
Zahnprophylaxe: ein Grundpfeiler der Gesundheit
Kindern frühzeitig Mundhygiene vermitteln
„An jedem Zahn hängt ein Organ!“ lautet ein altes Sprichwort. In der chinesischen Medizin werden Zähne durch jeweilige Meridiansysteme bestimmten Organen zugeordnet. Ob eitrige Zähne oder versteckte Entzündungsherde – viele Beschwerden wie Magen-Darmerkrankungen, Hautprobleme und Allergien werden mit dem Zahn- und Kieferbereich in Verbindung gebracht.
Ein regelmäßiger Zahnarztbesuch – für Erwachsene 2 Mal pro Jahr – bildet die Grundlage, um Karies und Zahnfleischentzündungen zu vermeiden. Erkrankte Zähne können zwar repariert und durch künstliche Materialien ersetzt, aber niemals richtig geheilt werden. Weitere Pfeiler der Zahnprophylaxe lauten systematische Mundhygiene (z. B. durch die Verwendung von Zahnseide und Mundwasser), eine zahngesunde Ernährung und die Schmelzhärtung der Zähne durch Fluoride.
Strahlend sauber – Professionelle Zahnreinigung
Ein wichtiges Instrumentarium der Zahnprophylaxe ist die Professionelle Zahnreinigung, die ebenfalls 1-2 Mal pro Jahr durchgeführt werden sollte. Hierbei werden die Zähne von harten und weichen Belägen (Plaque) befreit, poliert und fluoridiert. Neben der Gesundheitsvorsorge sind auch ästhetische Aspekte entscheidend. So können unschöne Verfärbungen durch Kaffee, Nikotin, Rotwein usw. entfernt werden. Dafür kommen z. B. Pulverstrahl-Reiniger zum Einsatz. Die Zähne sind nach Behandlung deutlich heller und fühlen sich glatter und sauberer an.
Keine Angst vorm „Onkel Doktor“
Kinder sollten spätestens nach dem Durchbrechen der letzten Milchzähne, also im Alter von 2-3 Jahren, das erste Mal dem Zahnarzt vorgestellt werden. Dieser kann nicht nur etwaige Erkrankungen feststellen, sondern auch individuelle Empfehlungen bezüglich richtiger Zahnpflege aussprechen. Weiterer Vorteil: Lernen die Kinder den Arzt ohne Vorliegen von Beschwerden „neutral“ kennen, wird der Zahnarztbesuch später nicht automatisch mit Bohrern und Schmerzen in Verbindung gebracht. Die drei Früherkennungsuntersuchungen für Kinder finden bis zum 6. Lebensjahr statt. Danach folgt bis zum 18. Lebensjahr die so genannte Individualprophylaxe, die 2 Mal pro Jahr einen Zahnarztbesuch vorsieht. Die Kosten hierfür werden von der Krankenkasse voll übernommen. Ebenso die Kosten für die Fissurenversiegelung (Anfüllung kleiner Grübchen auf der Kauoberfläche mit Kunststoff) bei den bleibenden Backenzähnen.
<< nach oben
|
 |
|
 |
|



|
Bahn frei fürs Wohlbefinden!
Unsere „wellnetz-Gasse“ im Herbst: die Platzgasse in Ulm
Sie schmiegt sich westlich des Justizgebäudes vorbei am Atlantenbrunnen gen Süden in Richtung Stadthaus und Münsterplatz. Die Platzgasse verläuft mitten durchs Herz der nördlichen historischen Altstadt Ulms, in der vor Jahrhunderten Handwerker und Kaufleute ihrem Tun nachgingen. Trotz der verheerenden Zerstörungen im 2. Weltkrieg kann sich der Passant heute noch gut die ursprüngliche Atmosphäre einverleiben. Besonders die Straßenkreuzungen zur Herrenkeller-, Büchsen- oder Kohlgasse bieten pittoreske Ansichten. Das architektonische Highlight ist der Büchsenstadel, der 1485 als Waffenlager erbaut wurde und heute als Jugendtreff dient.
Es mag verwundern, wie sich durch die enge Gasse noch bis zum Jahr 1941 die Straßenbahnlinie 3 (Münsterplatz, Karlstraße, Stuttgarter Tor) hindurch zwängen konnte. Der „elektrische Siach“ war wohl so manchem Bewohner ein Dorn im Auge. Heute hingegen präsentiert sich die Platzgasse ganz fußgängerfreundlich und lädt zum genüsslichen Flanieren ein. Auffallend ist die hohe „Wellnessdichte“ der Platzgasse. Ob geistige Nahrung, Schönheit, Gesundheit, Bio-Waren, gastronomisches Stelldichein oder kulinarische Spezialitäten, hier werden unterschiedlichste Bedürfnisse Tür an Tür befriedigt. In dem Viertel sind nach wie vor viele traditionsreiche, regionale Anbieter angesiedelt.
Wer vom Flanieren und Einkaufen durstig geworden ist, kann an dem historischen Trinkwasserbrunnen von 1910 einen erfrischenden Schluck nehmen, bevor man aus dem malerischen Gässchen auf den weitläufigen Münsterplatz tritt.
<< nach oben
|
 |
|
Bild: fotolia
|
Sie werden große Augen machen
Wie Komplementärfarben das Gesicht zur Geltung bringen
Komplementärfarben nennt man jene Farben, die sich im Farbkreis genau gegenüberstehen und durch deren Kombination ein maximaler Kontrast erzielt werden kann. Auch die Kosmetik macht sich diesen Effekt zunutze. Natürlich lassen sich die Farbmodelle (z. B. nach Goethe oder Itten) nicht 1:1 auf das Make-Up übertragen. Oder würden Sie mit einem knall-gelbem Lidschatten im Büro erscheinen? Statt Gelb lautet die Devise Goldbraun, statt Orange besser Apricot.
Die Augenfarbe betonen
Gerade beim Augen-Make-Up lassen Komplementärfarben die natürliche Farbe der Iris erstrahlen und erzielen beeindruckende Farbkontraste. Bei blauen Augen empfehlen sich Rosé- und Apricottöne sowie bräunliche Nuancen. Für den eleganten Auftritt darf es dann auch ins Goldene tendieren. Grüne Augen sprechen am Besten auf Violett, Flieder, Beerentöne und helles Grau an. Blaues Augen-Make-Up bringt wiederum die Goldpartikel bei braunen Augen zum Leuchten. Auch Lidschatten mit Schwarz-Weiß-Kontrasten führen das Wechselspiel zwischen dunkler Iris und Augenweiß fort und betonen diese zusätzlich.
Clever kaschieren
Komplementärfarben eignen sich nicht nur zum Betonen, sondern auch zum Kaschieren von einzelnen Hautpartien, um einen ebenmäßigen Teint zu erzielen. Neigen Sie zu Hautrötungen oder Pickeln? Dann können Abdeckprodukte mit Grün-Anteil diese am Besten neutralisieren. Hellgelb und Beige lassen wiederum bläulich-violette Augenringe verblassen. Fältchen und Schatten verschwinden unter hellem Councealer. Wichtig: Tragen Sie Abdeckprodukte und Concealer immer VOR dem Make-Up auf.
Harmonie und Wechselwirkung
Nicht immer ist die Devise „Gegensätze ziehen sich an“ von Erfolg gekrönt. In punkto Foundation und Puder sollten Sie immer in Ihrer dem Hauttyp angepassten Farbwelt bleiben. Hat Ihre Haut einen warmen oder einen kühlen Unterton? Je nachdem sollte der Lippenstift passend dazu ins warme Orange oder kühle Pink tendieren. Achtung: Wer zu gelblichen Zähnen tendiert, verzichtet besser auf blaustichige oder knallig rote Lippenstifte, da gelb und violett komplementär zueinander stehen – sprich sich gegenseitig noch mehr betonen. Deshalb lieber bräunliche Nuancen auftragen. Wer auf Nummer sicher gehen will: Farbloses Lipgloss passt immer und betont die natürliche Lippenfarbe.
– Diana Wieser
<< nach oben
|
 |
|
Bild: fotolia
|
Wohlfühltipps, die Magen und Seele wärmen
Der Herbst ist eine angenehme Jahreszeit, in der man noch ein paar warme Sonnentage zum Auftanken genießen und sich langsam auf die kältere Jahreszeit vorbereiten kann. Denn diese bedeutet für das Immunsystem und den Stoffwechsel einen erhöhten Mehraufwand. Deshalb reagieren wir im Herbst auf Regen, Nebel und Nässe besonders empfindlich. Es ist nun sehr wichtig Körper, Geist und die Seele durch warme, gut gewürzte und vitaminreiche Nahrung zu unterstützen. So werden Stimmungstiefs besser überwunden und der Organismus ist gut gegen Infekte gewappnet.
Kulinarische Herbsttipps:
- Essen Sie so oft wie möglich warme Mahlzeiten. Das warme, gut gewürzte Getreide-Frühstück ist besonders wichtig für den Start in den Tag!
- Bei nass-kaltem Wetter steigern warme Getränke das Wohlbefinden.
- Versetzen Sie alle Speisen und Getränke mit der Prise eines Gewürzes wie Zimt, Ingwer, Koriander, Pfeffer, Kardamom... Der Körper wird so nachhaltig gestärkt und schneller „winterfit“.
- Ergänzen Sie warme Getreide- / Reisgerichte durch: Sesam, Mandeln, Walnüsse, Pinienkerne, Sonnenblumenkerne, Erdnüsse usw.
- Verwenden Sie viel Kürbis, Chinakohl, Aubergine, Champignons und Maronen. Am besten aus heimischem Anbau.
- Als Früchte sind besonders Birnen zu empfehlen.
Husten – nein Danke!
Leckere „Arzneien“ für Groß und Klein aus der eigenen Küche:
Bei Husten, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden werden sowohl in Europa als auch in Asien traditionellerweise „Birnen“ verordnet. Die folgenden Arznei-Rezepturen sind ideal bei hartnäckigem Husten, zähem Schleim und trockenem, wunden Rachen. Häufig werden sie Kindern bei bronchialen Infekten oder nach einem Keuchhusten verordnet. Sehr gut hat sich auch die Kombination mit Haferflocken und Reis bewährt.
Winterdepression? Die kriegt eins auf die Nuss!
Kastanien – kleine Helfer mit großer Wirkung
Die Edelkastanie ist unter den Bäumen, was der Fenchel unter den Stauden und der Dinkel beim Getreide ist: 100%ig gesund von der Wurzel bis in die Spitzen. Diese Früchte enthalten überaus wertvolle Mineralien, Spurenelemente und Vitamine, außerdem bauen sie die Darmflora auf und harmonisieren das Nervensystem. Vor allem helfen sie bei der Regeneration des Immunsystems und der Leber, weshalb sie sehr erfolgreich in der AIDS- und Krebstherapie eingesetzt werden. Maronen gibt es in verschiedenen Arten: frisch (Weihnachtsmarkt), geschält, gefroren, im Glas, vakuumiert, getrocknet und als Kastanienmehl. Das Kastanienmehl eignet sich gut zur Behandlung von Neurodermitis und anderen Hauterkrankungen. Einfach zu jedem Essen 1 EL Mehl dazu geben oder folgende Kur machen. Diese Kur empfiehlt sich bei Leberleiden, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Schwäche, Konzentrationsstörungen, Hautkrankheiten, Infektanfälligkeit und Heuschnupfen.
Guten Appetit!
<< nach oben
 |
|
|
Mareike Rüffer
ist Heilpraktikerin mit den Schwerpunkten Ernährung, Schmerztherapie und traditionelle chinesische Medizin.
Sie erstellt individuelle Ernährungspläne auf Basis der asiatischen Medizin, westlicher Naturheilkunde und der modernen Ernährungsmedizin.
Daneben hält sie deutschlandweit Vorträge und Seminare.
Mehr Infos und Kontakt:
www.suntao.de
info@suntao.de
|
 |
|
|
Birnen-Kompott
Für eine Portion: 1 Birne, etwas Wasser, etwas Zimt, Honig
Zubereitung:
- Birne in kleine Stücke schneiden, etwas Wasser erhitzen und mit ein wenig Zimt die Birnenstücke 2-5 Minuten lang dünsten
- Honig nach Belieben auf den fertigen, etwas abgekühlten Kompott geben
Birne an Karamell-Zucker
- besonders für Kinder bekömmlich
Für 4 Portionen: 4 große Birnen, 2 EL Rohrzucker, Wasser (oder bei Erwachsenen Wein)
- Birnen schälen und in Viertel schneiden, Kerngehäuse entfernen
- Einen Topf mit 0,5l Wasser (oder Wein) erhitzen
- Die Birnen hinein geben und 10 Minuten bei ausgeschaltetem Herd ziehen lassen
- Dann 0,1l von diesem Sud beiseite stellen, den Rest kann man gut trinken
- 2 EL Zucker in einer Pfanne erhitzen, bis dieser bräunlich wird, das Wasser (0,1l) dazu geben und das Ganze verrühren
- Die Birnenstücke darin gut wälzen, bis sie komplett von dem Karamell überzogen sind
- Auf Desserttellern servieren
Edelkastanienhonig 20%ig
3 EL Edelkastanienmehl und 100g Honig miteinander vermischen. Empfehlung: Jeden Tag zwei Mal 1 TL einnehmen, evtl. ins Müsli oder aufs Brot. Als Kur mindestens 2 Monate lang, bei Kindern auch gerne länger. Danach öfters mal 1 TL davon zu den Mahlzeiten essen.
|
|
 |
|
 |
Sich selbst entfalten, mit alten Problemen abschließen, einen Neubeginn wagen – und all dies heraus aus eigener Kraft, dies verspricht das seit 1998 entwickelte Verfahren INNER WISE. Bei INNER WISE steht der Patient im Mittelpunkt, der Therapeut fungiert nur als Begleiter. Durch eine Vielfalt an angebotenen Testmethoden stellt sich der Patient gemeinsam mit dem Therapeuten intuitiv eine „Sinfonie der Heilung“ aus positiven Schwingungen zusammen. Sei es durch Meditation, Musik, Heilsteine oder kraftvolle Symbole. Die Frequenzen all dieser Mittel sind auf Cards abgespeichert.
Das Verfahren wird nicht nur an Menschen, sondern auch an Tieren, Pflanzen, bei Räumen, Projekten und Firmen angewandt. All dies mag auf den ersten Blick unglaublich klingen, auf den zweiten jedoch faszinierend.
Besondere Vielfalt der Methoden
Das besondere an dem INNER Wise System ist die Vielfalt der angewandten Methoden. Dazu gehören neben der klassischen Schulmedizin vor allem Kinesiologie, Chinesische Medizin, Homöopathie, Alchemie, Geometrie, Osteopathie, Regulationsmedizin, energetisches Heilwissen, spirituelle Energie, Symbolik, Musik, Emotional- und Prozesstherapie sowie die Feld- und Dimensionstheorien von Burkhard Heim. INNER WISE verbindet also gestandene Therapieformen mit Methoden, die das Feinstoffliche und Seelische aufnehmen. Durch die Kombination aus Wissenschaft und uralten Heilslehren kann der Patient ein auf sich abgestimmtes, komplexes Heil- und Entwicklungssystem erarbeiten.
Heilende Amulette
„Es ist leichter, Symptome wegzuzaubern, als das Leben so zu verändern, dass diese Symptome gar nicht mehr nötig sind“, so lautet ein INNER WISE Ansatz. Das vom deutschen Arzt Uwe Albrecht entwickelte System, kann dabei helfen, körperliche und seelische Blockaden zu lösen, Ballast abzulegen und sich wieder auf eigene Kräfte und Möglichkeiten zu besinnen. Dabei soll das System alle Ebenen (körperlich, mental, emotional, energetisch, seelisch) in Einklang bringen. Die „Heilsinfonie der Frequenzen“ wird dann z. B. in Form von Globuli eingenommen, als informiertes Amulett getragen oder durch spezielle Meditationsscheiben vermittelt. Es gibt viele Wege, die einen eher klassisch, die anderen eher experimentell.
<< nach oben
|
 |
|

Bilder: fotolia
|
Wohlbefinden statt Winterdepression
Zwischen Oktober und Mitte März treten gehäuft depressive Verstimmungen auf. Warum? Es fehlt uns an Licht und Sonne. Hierbei kommt häufig die medizinisch anerkannte Bestrahlung mit Licht zum Einsatz. In der Naturheilkunde werden Kräuter eingesetzt, die es innerlich „licht“ werden lassen. Auch in unseren Gedanken können wir uns gezielt auf „Lichtblicke“ fokussieren und düstere Überlegungen außen vor lassen. Das geht oft leichter als vermutet. Stellen Sie sich vor, es klingelt bei Ihnen zuhause an der Tür. Sie schauen aus dem Fenster oder dem Türspion und entdecken eine Person, die Ihnen unangenehm ist. Was machen Sie? Vermutlich öffnen Sie nicht, um diesem Menschen nicht zu begegnen. Übertragen Sie nun dieses Vorgehen auf Ihre eigenen Gedanken und entscheiden Sie selbst, welche Gedanken Sie hereinlassen und welche nicht. Der erste Schritt besteht darin, diese Gedanken los zu werden und durch positive Gedanken zu ersetzen. Weitere Punkte sind die Formulierung und Umsetzung eigener Ziele.
- Halten Sie sich möglichst oft an der frischen Luft auf. Gehen Sie spazieren, joggen Sie und bleiben Sie in Bewegung.
- Treiben Sie Sport, der Ihnen Spaß macht.
- Neues motiviert: Gibt es da etwas, das Ihnen früher immer Spaß gemacht hat? Tun Sie es wieder! Oder fangen Sie etwas Neues an. Von Musik bis Kunst – es gibt viele Möglichkeiten.
- Wissen Sie, was Sie wollen? Meistens wissen wir sehr gut, was wir „nicht möchten“, können aber nicht ausdrücken, was wir wollen.
- Unternehmen Sie etwas mit Anderen. Es finden sich immer Gleichgesinnte.
- Zimt, Orangen- und Limonendüfte zaubern ein sonniges Raumklima.
- Achten Sie auf bewusste Ernährung. Manche depressive Verstimmungen und andere Symptome haben ihre Ursache in mangelnder Vitalstoffaufnahme.
- Wer Gesicht und Hände 10-30 Minuten lang der Sonne aussetzt, hat sein Soll an Vitamin D bereits erreicht. Dies gilt auch bei wolkigem Himmel.
- Genehmigen Sie auch Ihrem Körper einen „Kundendienst“. Sie sind mehr wert als Ihr Auto.
- Genießen Sie. Es gibt viele Dinge, die das Leben lebenswerter machen!
<< nach oben
 |
|
|
Vitamin D ist wichtig für Zähne und Knochen und wird vom Körper unter Sonneneinwirkung selbst produziert. In der dunkleren Jahreszeit also vermehrt zu Vitamin D reichen Lebensmitteln wie Sesam, Fisch, Pilzen und Avocados greifen.
|
|
 |
|
 |
Genießen Sie 4-Sterne-Wellness
Schwaben-Therme im oberschwäbischen Aulendorf
Eintauchen und aufleben - lautet hier das Motto für große und kleine Wasserratten. Bade- und Saunaspaß, Wellness und Fitness gibt es täglich und bei jedem Wetter zu erleben. Etwas ganz Besonderes ist das Thermalbad mit seinem lichtdurchfluteten und zu öffnenden Kuppeldach.
Von der Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg wurde die Schwaben-Therme mit 4-Wellness-Stars ausgezeichnet. Das großzügige Thermalbad, mit Innen- und Außenbecken, lädt Gesundheitsbewusste dazu ein, das schwefel- und fluoridhaltige Thermalwasser bei 34°C zu genießen. Für Entspannung sorgen wohltuende Massagen an zahlreichen Wasserdüsen, Sprudelliegen, Nackenduschen und unter der Kaskade. Im Freizeitbad mit 70m-Riesenwasserrutsche, Steilrutsche, Whirlpool, Strömungskanal und Gaudiwurm kommt der Spaß nicht zu kurz.
Für die ganz kleinen Badegäste gibt es ein Kleinkinderbecken mit tollen Wasserspielgeräten. Saunakultur in Vollendung - abschalten, relaxen und neue Kräfte sammeln mit allem Komfort. Auf über 900qm eine Saunalandschaft erleben, die keine Wünsche offen lässt.
Einzigartig und etwas ganz Besonderes ist neben fünf unterschiedlich temperierten Saunen im finnischen Bereich, das exklusive Römerbad. Der Pfad der Antike fängt beim Genießen der drei Warmräume an, geht über ein Entspannungsbad im Römerbecken bis hin zu einem Besuch des Dampfbades. Für alle Wellnessfreunde gibt es attraktive Pauschalangebote. Das „Genießer-Paket“ (Tagespauschale) und das „Aktiv-Wochenende“ mit und ohne Nordic Walking Intensivkurs (dreitägige Wochenendpauschale).
<< nach oben
 |
Öffnungszeiten & Informationen
|
Thermal- und Freizeitbad:
täglich von 9 bis 22 Uhr, Di.*, Fr.
und bei Vollmond* 9 bis 24 Uhr
Samstag und Tag vor jedem Feiertag
bis 23 Uhr geöffnet.
Sauna & Römerbad:
täglich um 10 Uhr, schließen mit dem
Thermal- und Freizeitbad.
*ab ca. 22 Uhr FKK-Baden im Thermalbad, außer freitags.
Schwaben-Therme Betriebsgesellschaft mbH
Ebisweilerstraße 5
88326 Aulendorf
Telefon 07525/93-50
Fax 07525/93-5111
E-Mail info@schwaben-therme.de
Internet www.schwaben-therme.de
|
|
 |
|
 |
|



|
Das Energie-Phänomen aus dem Allgäu
Erster wissenschaftlich erforschter Kraftplatz der Welt
Er liegt idyllisch eingebettet an den Hängen der Alpen und öffnet den Blick über die südlichste Stadt Deutschlands. Doch neben dem atemberaubenden Panorama ist es vor allem das Unsichtbare, das ihn so besonders macht… Die Rede ist vom Kraftplatz Waldesruhe in Oberstdorf. Ein Ort mit besonderer geologischer Struktur. Ein Ort, der für seine stärkenden Eigenschaften bekannt ist und körperliche Selbstheilungsmechanismen in Kraft setzen kann. Untersucht hat ihn der Diplom-Chemiker Karl-Heinz Kerll. Die Menschen, die hier in gelassener und teils meditativer Stellung verweilen, berichten Erstaunliches: von verschwundenen Schmerzen bis hin zu einem wohligen Kribbeln, das nach wenigen Minuten durch den Körper wandert. Doch wie ist das möglich?
Mit moderner Messtechnik nachweisbar
Kraftplätze sind eng verbunden mit dem Bereich Geomantie, der Erdwahrnehmung. Eine alte Lehre, die bereits vor Jahrtausenden von Chinesen, Griechen und Römern praktiziert wurde und ihnen z. B. bei der Platzierung von Tempeln diente. Bei der Vermessung des Grundstückes konnte Kerll anhand eines Geo-Magnetometers eine starke Abweichung der Magnetkompassnadel feststellen. Die Untersuchungen ergaben, dass hier eine Kreuzung von zwei Wasseradern, eine Verwerfung und eine Polarisation von + 11° aufeinander treffen.
Darüber hinaus sammelte Kerll Erfahrungsberichte und führte medizinische Untersuchungen durch. Über 70% der 3.748 Befragten spürten eine Reaktion nach dem Betreten des Kraftplatzes. Positive Veränderungen bezüglich Blutdruck, Hautwiderstand, Cholesterin und Blutzucker konnten in Tests festgestellt werden. Beeindruckende Ergebnisse lieferte die Kirlianfotografie, die das Schwingungsfeld eines Menschen erkenntlich macht – hier zeigte sich eine deutliche Stabilisierung bei den Probanden. Ob Rheuma, Ekzeme, Schmerzen, Depressionen, Schlaflosigkeit oder Verdauungsprobleme – viele Gäste bereichten von einer Linderung ihrer Beschwerden.
Kraft tanken: „Energyness“ im Naturhotel Waldesruhe
Den passenden Rahmen für Übernachtung und begleitende Programme bietet das Naturhotel Waldesruhe, das direkt am Kraftplatz liegt. Zu dem speziellen Energyness-Angebot gehören Führungen, Wildnispädagogik, Qigong und meditative Wanderungen. Als weitere „Energiefüller“ stehen Hallenbad, Dampfbad, Edelsteinsauna mit Farblichttherapie, Fit-for-Fun-Room und eine kleine Bibliothek bereit. Massagen und Kosmetikanwendungen gehören ebenso zum Angebot wie Vorträge und Gelassenheitsseminare.
Bemerkenswert ist die Hingabe, mit welcher der Hotelinhaber Aki Aurelius Brutscher den ganzheitlichen Ansatz bis in kleinste Detail umsetzt: Die Räume wurden nach Feng Shui gestaltet, das Restaurant serviert energetische Kost, im Pool schwimmt der Gast in vitalisiertem Wasser, Salzkristall-Lampen zaubern ein besonderes Ambiente, für den Durst steht Edelsteinwasser nach Hildegard von Biengen bereit. Außerdem trägt das Hotel seit über 12 Jahren das bayerische Umweltsiegel in Gold und ist ein komplett rauchfreies Hotel. Ideale Voraussetzungen, um sich einmal komplett von inneren und äußeren Belastungen loszulösen…
– Diana Wieser
<< nach oben
 |
|
|
Weitere Infos über Geomantie und Kraftplätze können Sie im Internet nachlesen unter www.wellnetz.info.
Wissenschaftliche Hintergründe stellt Diplom-Chemiker Karl-Heinz Kerll in seinem Buch „Energieplätze“ (400 Seiten, 24,50 Euro, ISBN: 3-8311-3351-4) dar.
|
|
 |
|
 |
Experten für gesundes Raumklima
Um aktiv zu einer gesunden und ökologischen Wohnkultur beizutragen, bildet das Büro schulzeundpartner ein kompetentes Netzwerk aus Ingenieuren, Messtechnikern, Baubiologen, Naturheilärzten und Heilpraktikern. Das Büro ist eine vom Institut für Baubiologie + Ökologie anerkannte Baubiologische Beratungsstelle IBN. Die Stärken liegen im ganzheitlichen Ansatz von Mensch und Gesundheit sowie Wertigkeit und Nachhaltigkeit. Denn nur Qualität ist von Bestand.
Aktuell: ein störfreier Schlafplatz
Unser Immunsystem ist in Zeiten der Ruhephase anfälliger für Angriffe und Belastungen aus dem nahen Umfeld. Neben der Auswertung geobiologischer Störzonen haben neue Erkenntnisse über Ursachen und Zusammenhänge sowie neue Messgeräte und Qualitäts-Maßstäbe die fachmännische Arbeit bei der ganzheitlichen Schlafplatzanalyse kontinuierlich verbessert. Außer den zunehmenden Strahlungsbelastungen aus Handy, WLAN, Bluetooth & Co, sind klimatische und hygroskopische Bedingungen von großer Bedeutung für unser Wohlbefinden. Bei „modernen“ Mobilarien finden sich oft erhöhte Konzentrationen an Schadstoffen in der Raumluft.
Ein alter Spruch besagt: „Wie man sich bettet, so liegt man“. Die Wohnung ist die zweite Haut des Menschen und damit auch ein Spiegel seiner Seele. Der Schlafplatz hat eine besondere Bedeutung. Immerhin verbringen wir ca. ein Drittel der Lebenszeit dort. Er steht für den Wechsel zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein, Yin und Yang. Was wir am Tage erlebt haben, verarbeiten wir dort nachts.
<< nach oben
 |
Kleines ökologisches Baulexikon
|
Hygroskopische Baustoffe: sind für ein angenehmes und gesundes Raumklima zu empfehlen. Die Hygroskopizität kann entscheidend die Luftfeuchtigkeit beeinflussen. Alle Oberflächen wie Putze, Bodenbeläge und Möbel sollten Feuchtigkeit aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben können. Hierzu zählen weitestgehend alle pflanzlichen und tierischen Baustoffe wie Holz oder Schafwolle und poröse mineralische Stoffe wie Ziegel, Kalk und Lehm. Nicht saugfähige Baustoffe wie Kunststoffe und Metalle sollten auch aufgrund von Ausgasungen bzw. wegen der Verstärkung von Strahlungsbelastungen vermieden werden.
|
|
 |
|


|
Nicht nur bei Schmerzen wärmstens zu empfehlen:
Krumbader Badstein – Naturheilmittel aus der Region
Nur 40 km südöstlich von Neu-Ulm liegt das idyllische Heilbad Krumbad. Es ist nicht nur das älteste Heilbad Schwabens, sondern wohl auch das am ruhigsten gelegene. Drei Meter unter der Erdoberfläche befindet sich der verborgene „Schatz“ Krumbads: der einzigartige Badstein. Dieses mineralhaltige Naturpeloid wird u. a. für Packungen und Bäder verwendet und ist, wie wissenschaftliche Analysen ergaben, sogar effektiver als Fango.
Stilvoll & sagenhaft
Wenn sich mitten aus dem Waldesdickicht die gold-gelbe Häuserfassade aufbaut, wird klar, warum das Heilbad bereits 1911 als ein „von frischem Grün umrahmtes Juwel“ tituliert wurde. Der liebevoll angelegte Park mit seinen eleganten Pavillons hat bis heute nichts von seinem Zauber verloren. Im Jahr 1390 soll hier, nachdem der eifersüchtige Ritter Ulrich von Ellerbach seine Frau Adelheid zu Unrecht in einer Scheune verbrannt hatte, eine heilende Quelle entsprungen sein. 1595 priesen Werbeplakate bereits das „Bad mit Gypss“ an, 1758 wurden die ersten wissenschaftlichen Untersuchungen zum „Krumbader Badstein“ gedruckt.
600jährige Badetradition!
Krumbad stellt heute Kur-, Wellness- und Tagungshotel in einem dar. Der Übergang von physiotherapeutischen Maßnahmen zu Wellness ist fließend. Als Kurbetrieb hat sich das Hotel vor allem auf die Behandlung und Nachsorge von rheumatisch-orthopädischen Erkrankungen spezialisiert und bietet dafür ein vielschichtiges Konzept von der Kneipp-Therapie bis zu Naturheilverfahren.
Ob „After-Work-Wellness“, ein „Kneipp-und-Kräuter-Tag“ oder ein Special-Wohlfühltag à la Asia – bei den Krumbader Wohlfühltagen können sich Gäste individuell erholen. Für kulinarische und geistige Abwechslung ist durch spezielle Themenabende und Vorträge ebenfalls gesorgt.
Cremen, Kneten & Genießen
Der Krumbader Badstein wird bei Bedarf direkt hinter dem Hotel abgebaut, fein zermahlen, mit Wasser gemischt und unter therapeutischer Aufsicht angewandt. Als Peeling im Rasulbad aufgetragen, zaubert er eine samtweiche Haut. Geradezu himmlische Gefühle erwecken Heilschlamm-Packungen auf der Soft-Pack-Liege, einer Art Wasserbett. Eine Wohltat für Rücken und Seele… Nach Herzenslust gematscht werden darf beim Schlammkneten, das bei Arthrose, Hand- und Fingergelenksbeschwerden helfen kann. Die Krumbader Badsteinsalbe unterstützt zudem die Hautregeneration.
– Diana Wieser
<< nach oben
 |
|
|
Was ist eine Peloid-Therapie?
„Pelos“ leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet „Schlamm“. Dazu gehören Moor, Torf, Fango und Heilerden, die mit Wasser vermischt als Bäder und Packungen genutzt werden. Peloide wirken entzündungshemmend, schmerzstillend und durchblutungsfördernd und werden durch ihre wärmespeichernden Eigenschaften z. B. bei Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, Verletzungen, Frauenleiden sowie bei Bindegewebserkrankungen eingesetzt.
Wichtig: Die Wirksamkeit eines Peloides als Heilmittel muss wissenschaftlich nachgewiesen werden. Der Krumbader Badstein wurde vom Institut für Balneologie und Klimatologie untersucht und in seinen Heilwirkungen bestätigt. Seit 2001 ist Krumbad ein staatlich zertifizierter Peloid-Betrieb.
Mineralien aus dem Molasse-Meer
Der Krumbader Badstein entstand durch Ablagerungen aus dem Molasse-Meer, das sich vor ca. 60 Millionen Jahren zwischen den Alpen und der fränkischen Juratafel gebildet hatte. Es handelt ist ein kalkfreies, toniges Material mit einem hohen Gehalt an Kieselsäure (65%!). Das Naturpeloid kann Wärme länger als Fango speichern und sorgt für eine intensive und gleichmäßige Wärmezufuhr.
|
|
 |
|
 |
|

Fotos: fotolia

|
Gefangene lieben ihre Wärter nicht
Was eine gut funktionierende Partnerschaft ausmacht
Sicherlich kennen Sie das Paradox: Kaum hat man sich in einen Menschen verliebt, setzt man alles daran, ihn nach eigenen Vorstellungen zu „verändern“. Der Andere fühlt sich erdrückt, missverstanden und distanziert sich. Und irgendwann heißt es: „Du bist nicht mehr der, in den ich mich verliebt habe!“.
Die Voraussetzung für eine gut funktionierende Beziehung lautet Anerkennung. Danach sehnt sich jeder Mensch. Wer seinen Partner als Individuum akzeptiert, lässt ihm seine jeweiligen Vorlieben und Freiräume. Sonst kommt bald Unzufriedenheit auf. Denn Gefangene lieben ihre Wärter nicht.
Kommen Sie den Interessen des Partners entgegen, und probieren Sie mal etwas Neues aus. Wer weiß, vielleicht finden Sie Gefallen am Sinfoniekonzert oder am Freeclimbing in den Bergen. Wenn Sie mit den Vorlieben des Anderen nichts anzufangen wissen, sollten Sie dem Partner die Möglichkeit lassen, diesen alleine oder mit Freunden nachzukommen.
Künftige Generationen haben es leichter
Unsere heutige Generation befindet sich in einer Umbruchphase was Beziehungen angeht. Die Frauen haben sich „freigekämpft“ und sind selbstbewusst geworden. Die meisten Männer wuchsen hingegen noch in konventionellen Familienverhältnissen auf. Dieses erste Frauenbild – von der „devoten“ Mutter am Herd – hat sich auf der inneren Festplatte ihres Unterbewusstseins abgespeichert. Männer, die jedoch von unabhängigen Frauen großgezogen wurden, haben ein neues Selbstverständnis für die Belange des weiblichen Geschlechts entwickelt. Kein Wunder also, dass erfolgreiche, reife Frauen häufig an der Seite von jüngeren Männern zu finden sind.
„Jeder muss an sich selbst arbeiten. Der Partner ist nur ein Spiegel.“
Was das Thema Anerkennung angeht, so sollte ein Aspekt nicht vernachlässigt werden: die Selbstachtung! Oftmals werden eigene Ängste und Unzufriedenheiten in die Beziehung hinein projiziert. Der Partner wird für etwas verantwortlich gemacht, das in Wirklichkeit in uns selbst rumort. Ich kann von einem anderen nicht erwarten, dass er mich liebt, wenn ich mich selbst nicht liebe! Bringen Sie deshalb Konflikte möglichst noch am selben Tag zur Sprache und hören Sie zuvor in sich selbst, um der Ursache ihres Ärgers auf den Grund zu gehen.
Fallen und nicht gehen lassen
Gewiss: Eine Beziehung ist dafür da, um sich auch mal fallen zu lassen. Wer jedoch den Partner als Eigentum betrachtet und alles als selbstverständlich hinnimmt, riskiert langfristig die Beziehung. Auch wenn die Zeit im Alltag oft knapp ist, sollten z. B. in punkto Körperpflege keine Abstriche gemacht werden. Wer sich Spontaneität und Experimentierfreude bewahrt – auf allen Ebenen der Partnerschaft – ist ebenfalls gut beraten.
– Angie Diemer
<< nach oben
 |
|
|
Angie Diemer
Die Lebens-, Partnerschafts- und Sexualberaterin Angie Diemer ist seit über 20 Jahren in der Erotikbranche tätig. Sie bietet Fetisch-Seminare, ganzheitliche Beratungsgespräche und Aufklärungskurse für Jugendliche an. Mehr Informationen unter www.angiediemer.de und Tel: 0163 - 146 88 56.
|
 |
|
|
„Wunschzettel“-Ritual – hält die Beziehung in Balance
Zu Beginn jeder Woche tauschen die Partner einen Zettel aus, auf dem jeder einen Wunsch notiert, den Er bzw. Sie in der kommenden Woche einlösen darf. Dies kann ein Theaterbesuch sein, eine sexuelle Überraschung, ein Ausflug, ein Frühstück im Bett… Wichtig: Die Wünsche beider werden gleich gewertet.
Buchtipp:
„Liebe dich selbst: und es ist egal, wen du heiratest“ von Eva-Maria Zurhorst, Goldmann-Verlag, 400 Seiten, 18,90 Euro. Ein humoristischer und entwaffnend ehrlicher Blick auf heutige Beziehungsfragen.
|
|
 |
|
 |
|

|
LnB-Motion – der Durchbruch in der Schmerztherapie?
Teilnehmer aus Senden ziehen Bilanz
In der letzten Ausgabe von „wellnetz“ berichteten wir bereits über die neue Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht, die in Günther Jauchs Stern TV erstmals einem breiteren Publikum vorgestellt wurde. Durch eine Mischung aus Schmerzpunktpressur und speziellen Übungen, so genannten „Engpassdehnungen“, können Schmerzen beseitigt und das muskuläre Gleichgewicht wieder hergestellt werden. Die bisherige Statistik spricht von einem Erfolg bei 96% aller Patienten!
In der shen-Ti Schule in Senden wird seit geraumer Zeit LnB-Motion, die Bewegungslehre nach Liebscher und Bracht praktiziert. „wellnetz“ hat sich unter den Kursteilnehmerin umgehört und stellte die Frage „Was bewirkt LnB-Motion wirklich?“
Gero Schorm (62):
„Nach dem Training geht’s mir besser, weil die Muskulatur entspannt wird. Auch meine Schmerzen im Hüftbereich haben sich sehr verbessert. Alles fühlt sich leichter an.
Christine Smekal (46):
Ich habe drei Bandscheibenvorfälle im Halswirbelbereich. Seit einem Jahr trainiere ich regelmäßig LnB-Motion und verspüre so gut wie keine Schmerzen mehr. Körper und Geist sind im Einklang und ich bin ruhiger, ausgeglichener und beweglicher geworden.“
Otto Neubauer (67):
„Beim Bücken und der Hausarbeit fallen die Bewegungen nun deutlich leichter und angenehmer und vor allem ohne Schmerzen aus. Ich befinde mich insgesamt auf einem höheren Energielevel.“
Margarete Machowetz (59):
„Durch LnB-Motion fühle ich mich beweglicher und energiereicher. Meine motorischen Fähigkeiten haben sich enorm verbessert und ich habe fast keine Schmerzen mehr. Ich rate zu regelmäßigem Training.“
<< nach oben
 |
|
|
Möchten Sie mehr über die neuartige Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht wissen? Das große Special aus unserer Sommerausgabe können Sie im Internet unter www.wellnetz.info nachlesen.
Weitere Informationen und Kursangebote:
shen-Ti-Schule Senden
Thomas Weber
Hauptstr. 32
89250 Senden
Tel: 0172-1322197
www.shen-ti.de
|
|
 |
|


|
Musik, Tanz, Exotik – fit werden mit fun
Die neuen Trends von Reggaeton bis Power Yoga
Fitnesskurse haben heute nichts mehr gemein mit neonfarbigen Stretchbodys und stupidem “... noch 3, 2, 1…“ Zähl- und Quälverfahren. Die neuen Fitnesskurse verbinden Tanzelemente mit effektiven Ganzkörper-Workouts. Sie verbessern Haltung, Kondition und Kraft, lassen Fettpolster schmelzen und können uns einiges an Ausstrahlung beibringen. Dabei verführen sie mit südamerikanischen Rhythmen, entführen in orientalische Gefilde und lassen uns von den „Brettern, die die Welt bedeuten“ träumen. Die wichtigsten Trends im Überblick:
Reggaeton
Hier werden Elemente aus Latin, Afro, Hip-Hop und Salsa miteinander kombiniert. Die Körperarbeit steht im Vordergrund. So werden die Bewegungen vor allem von der Körpermitte ausgeführt, z. B. aus dem Brustkorb und der Hüfte. Dies erhöht die Fettverbrennung und Ausdauer. Bei regelmäßigem Workout wird die Haltung verbessert, das Gewebe gestrafft und der Körper gelockert. Damit können Sie sich bald so sexy und lässig bewegen wie Jennifer Lopez & Co.
Salsa-Fitness
Wer sich für Salsa interessiert, kann die Bewegungen auch solo in einem Salsa-Fitness-Kurs erlernen. Warm-Up mit Movientos (Körperbewegungen), Schrittfolgen (Pasitos), Drehungen und anmutige Choreografieelemente werden mit Stretching und Cool-Down kombiniert. Die Gute-Laune-Melodien gehen sofort in die Beine und transportieren das ganz Jahr über eine sonnige Urlaubsatmosphäre.
Power Yoga
Yoga verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit und stärkt den Rücken. Beim Power Yoga werden die verschiedenen Asanas (Übungen) kontinuierlich miteinander verknüpft. Dynamische Bewegungen wechseln sich mit progressiven (Atem-)Phasen ab. Das Spiel zwischen Stabilität, Konzentration und Entspannung macht diese Methode so beliebt. Power Yoga spricht Körper und Geist gleichermaßen an.
Pilates
Bei diesem ganzheitlichen Körpertraining werden auch tief liegende und kleinste Muskelgruppen angesprochen. Wichtig ist hierbei die „Zentrierung“, d. h. die Stärkung der Körpermitte von der Brust zum Becken mit allen darin befindlichen Organen. Die Übungen werden kontrolliert ausgeführt, so dass auch der mentale Aspekt in den Fokus rückt. Atem- und Entspannungstechniken spielen ebenfalls eine große Rolle.
Orientalischer Tanz
Auch als Bauchtanz tituliert, lockert er Muskelverspannungen, stärkt die Körpermitte und verbessert die Haltung. Aufgrund seines Trainingseffekts für den Beckenboden wird er auch als „Wehentanz“ bezeichnet. Sinnlich-weiche Bewegungen von Hüften und Schultern – oft unabhängig voneinander – vermitteln Koordination und sensibilisieren das eigene Körpergefühl. Wie modern Elemente des Orientalischen Tanzes heutzutage umgesetzt werden, zeigen Stars wie Shakira und Madonna.
Musical-Funky-Dance
Tanzen wie die ganz Großen: Wer sich einmal „on Stage“ fühlen möchte, kann die beliebten Choreografien in diesem Kurs nachtanzen. Neben vielfältigen Ganzkörperbewegungen wird hier gezielt an der persönlichen Ausstrahlung und Körperhaltung gearbeitet. Nebenbei werden das Herz-Kreislauf-System und die Kondition trainiert.
<< nach oben
 |
|
|
Ein „Frauensport“, der Männer abhängt:
Bei einer Stunde Salsa Fitness oder Reggeaton verbrennt der Körper bis zu 420 Kalorien! Das ist mehr als beim Radfahren oder Badminton spielen und etwa genauso viel wie bei einem einstündigen Tennismatch…
zu den verschiedenen Kursen:
lamovida Studio
Marlene-Dietrich-Straße 5
89231 Neu-Ulm
Tel: 0731-17598798
www.la-movida.de
|
|
 |
|
 |
Startschuss für Intersport Klamser in Dornstadt
Verkehrsgünstiges Sport-Eldorado
Anfang September hat Intersport Klamser seine Filiale in Dornstadt eröffnet. Direkt neben dem neuen Werdich-Lagerverkauf bietet das Ulmer Unternehmen auf 700 m2 alles, was das Sportlerherz begehrt. Eine ideale Verkehrsanbindung über die A 8 und B 10 sowie ausreichende Parkmöglichkeiten machen das Geschäft nicht nur für Vereine und Sportbegeisterte nördlich von Ulm zum attraktiven Anlaufpunkt.
Kompetenz in Schul-, Individual- und Teamsport
Zehn neue Arbeitsplätze sind entstanden. Die Mitarbeiter sorgen für einen reibungslosen Ablauf und bringen den Kunden das kompetente Grundsortiment für Schulsport, Tennis, Fußball, Running, Walking, Fitness und Outdoor näher. Attraktive Preisaktionen und Sonderposten ergänzen das Angebot und bilden den Schulterschluss zu dem bewährten Werdich Lagerverkauf.
Viele Vereine aus der Region schätzen Intersport Klamser auch für die fachkundige Beratung und zuverlässige Abwicklung bei Teamsportausrüstungen. Flock-, Druck- und Stickverfahren erfordern Erfahrung und konsequente Logistik. Die Filiale in Dornstadt ist nicht zuletzt wegen ihrer guten Erreichbarkeit prädestiniert für diesen Service.
Spezielle Eröffnungsangebote
Filialleiter in Dornstadt ist Antonio Minosa (31), langjähriger Mitarbeiter des Sportfachgeschäfts. Er ist selbst aktiver Fußballer und Trainer und weiß, welche Details zu beachten sind: „Mein Team und ich informieren gerne über aktuelle Trends und Standards. Gerade jetzt lohnt sich ein Besuch, da unsere Kunden von den interessanten Einführungsangeboten zur Eröffnung profitieren können.“
Die bewährte Active Card (Kundenkarte) bindet und verbindet Stammkunden über beide Geschäfte hinweg. Das gilt übrigens auch für den Proshop des Ulmer Golfclubs im Wochenauer Hof in Illerrieden.
Seit 1. April 2004 betreibt Mike Klamser das Sportgeschäft unter Eigenregie, nachdem er zuvor an gleicher Stelle Intersport Sport Abt verantwortlich für die Carl Abt KG leitete. Entscheidend für den Erfolg ist das bewährte und motivierte Team und nicht zuletzt die Rückendeckung und Mithilfe der Familie.
<< nach oben
|
 |
|
 |
|
Bild: fotolia

|
100% Geist, 100% Genuss – und null Kalorien
Literarische Leckerbissen: Geschenkbücher von STORIES & FRIENDS
Diese Seiten munden Genießern und Wissensdurstigen gleichermaßen. Der STORIES & FRIENDS Verlag aus Lehrensteinsfeld bei Heilbronn verbindet Lebensart, Geschmack und Information auf literarische Art. In den hochwertigen Geschenkbüchern geht es um kulinarische Themen, die durch Kurzgeschichten dargestellt werden. Garniert mit treffsicheren Zitaten und Illustrationen kann sich der Leser Literatur mit allen Sinnen einverleiben. Eine Geschenkidee, nicht nur für Weinliebhaber, Kaffeekenner und Naschkatzen.
Das interessiert mich die Bohne
Wie vielfältig die Themen interpretiert werden, zeigt das Buch „100% Schokolade“. Das Repertoire reicht vom Liebeskummerkeks über bittersüße Klavierstunden bis zum venezolanischen Kakaobauern, der für seine Tochter braunen „Schnee“ zaubert. Begriffe wie „Schwarzarbeit“ und „zartbitter“ rücken hierbei in einen ganz neuen Kontext. Und während der Leser noch mit den Protagonisten mitfiebert, lernt er Etwas über das Conchieren von Schokolade, die Herkunft einer Kaffeebohne, verschiedene Weinsorten, geheime Kräuter oder die Legenden, welche sich um „Aqua Vitae“, sprich Whisky, ranken. Selten verstand es ein Verlag, Wissen so schmackhaft zu vermitteln …
In der Kürze liegt die Würze
„Der Kurzgeschichte gelingt es auf unterhaltsame Weise, Aussagen auf den Punkt zu bringen“, so die Verlegerin Karen Grol-Langner. „Unsere Bücher richten sich dabei sowohl an Buchliebhaber als auch an Leser, denen Romane zu lang sind oder die normalerweise nur Fachliteratur zum Thema lesen.“ Unter den Autoren befinden sich sowohl Literaturpreisträger als auch Nachwuchsschriftsteller.
Sexy Kurvendiskussion
Zum Jahr der Mathematik 2008 hat sich Grol-Langner unter der Schirmherrschaft von Prof. Günter M. Ziegler mit dem Buch „rätselhaft und wunderbar“ an ein sehr anspruchsvolles Thema gewagt. Dass Mathematik witzig und spannend sein kann, beweisen Geschichten rund um sexy Kurvendiskussionen und Flächenberechnungen beim Kuchenbacken. In diesem Jahr präsentiert die Verlegerin ihre Genießer-Edition erstmals auf verschiedenen Buch- und Gourmetmessen. Damit Literaturliebhaber guten Gewissens schmökern können, hat sich STORIES & FRIENDS zudem als einer der ersten Verlage an der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände beteiligt.
– Diana Wieser
<< nach oben
 |
|
|
Verlegerin Karen Grol-Langner und Prof. Günter M. Ziegler
Karen Grol-Langner wurde 1964 in Westfalen geboren und studierte Druckereitechnik in Berlin. Nach einigen Jahren als IT-Leiterin in der Buchherstellung sowie als SAP-Consultant hat sie 2005 ihre erste Kurzgeschichte verfasst und sich intensiv mit dem Schreiben auseinandergesetzt. Ende 2006 gründete sie den STORIES & FRIENDS Verlag.
Mehr über das Verlagsprogramm unter www.stories-and-friends.com
|
|
 |
|
Ein besonderes Genie mit besonderem Namen: Johann Wolfgang von Goethe.
Bild: fotolia

In Japan entdeckte der Professor nicht nur die LIebe zur Sprache....
|
Warum „runde“ Menschen alle fünf Vokale in ihrem Namen tragen
Prof. Horst von Hasselbach über positive Namen und die Faszination der Deutschen Sprache.
Professor Horst von Hasselbach – der Name klingt elegant, belesen und hält, was er verspricht. Mehr noch: Wer den kleinen Mann mit den großen Denkergesten und aus tiefem Schalk lachenden Augen sieht, vermutet zu Recht einen wachen und humorvollen Geist. Wenn er bei seinen Vorträgen die Themen Namensforschung, Sprache, Mathematik, Musik und Pädagogik zu einem intellektuellen Netzwerk verknüpft, verblüfft vor allem eine Tatsache: Der viel gereiste Professor für Deutsche Sprache und Kulturgeschichte ist 83 Jahre alt!
Diana Wieser trifft auf einen bemerkenswert weisen Weisen.
Herr von Hasselbach, wie schafft man es, sich dieses ganze Wissen anzueignen?
Ich habe es mir nicht angeeignet. Es ist im eigenen Garten ausgereift. (lacht)
Und wie entdeckten Sie Ihre Liebe zur Sprache?
Von Gottfried Wilhelm LEIBNIZ lernte ich erstmals, dass man auch in Deutsch denken kann und nicht nur in Latein oder anderen „gelehrten“ Sprachen. Wie schön sich unsere Sprache liest, entdeckte ich bei Heinrich von KLEIST „Das Käthchen von Heilbronn“. Entscheidend haben mich Schillers ästhetische Schriften über „Anmut und Würde“ geprägt. Da wurde mir klar, das Deutsch eine Sprache ist, mit der man sich sehr sauber und deutlich ausdrücken kann. Denn Erkenntnis gedeiht durch das treffende Wort.
Heute sind Sie u. a. im Bereich Namensarbeit tätig. Ihr Interesse dafür erwachte in einem Land fernab der deutschen Sprache.
In Japan. Bewundertes Vorbild ist dort der „rundum runde Mensch“. Als ich auf eine Dame stieß, die dem überzeugend entsprach, fand ich alle fünf Vokale des Japanischen in ihrem Namen (Vor- und Nachname). Die 5-Ton-Musik (Pentatonik) hatte mir in Japanischen Kinderliedern schon immer gut gefallen.
Mehr als nur Zufall…
Später wurde ich auf einen Professor für Gartenbau aus Okinawa aufmerksam, der durch völlig unbefangene Forschung im Bereich des Winzigen (Mikroben) den Vorteil der Zusammenarbeit (Symbiose) über Wettbewerb und Ausrottung erkannte und die Lebensgemeinschaft der Erdmuntermacher (EM) entdeckte (sein Name: HIGA Teruo). Auch seine ersten Unterstützer zeigten alle Fünfe in ihrem Namen. So von ihrem Namen gesegnete Menschen entfalten mit bemerkenswerter Leichtigkeit ihre Talente.
Lernten Sie auch berühmte Persönlichkeiten über deren Namen neu sehen?
Ja, zum Beispiel Johann Wolfgang GOETHE. Er wies selbst auf sein herausragendes Hör- und Sehvermögen hin. Seine Geistesgaben wären ohne diese undenkbar gewesen. Verleibt man sich seinen Namen ein, spürt man das am eigenen Leibe. Seine liebste Freizeitbeschäftigung in Rom war es, aus dem Namen von Personen auf deren Eigenschaften und Fähigkeiten zu schließen. Auch Caspar David FRIEDRICH überraschte mich im Licht seines Namens mit seiner Offenheit für Räume öffnende „Impressionen“. Vergessen wir nicht Ludwig van Beethoven: u, i, a, e, o …
Selbstlautvielfalt scheint also nicht der einzige Hinweis auf positive Namen?
Ja, so ist es. Namen mit leichten Übergängen von Laut zu Laut können sehr hilfreich sein. „Artikulieren“ Sie doch einen Namen nicht nur ausatmend, sondern auch einmal beim Einatmen, wie Sie es als Säugling taten. Und bedenken Sie: Wir heißen nicht, wir WERDEN geheißen, also aufgefordert, unserem Namen zu entsprechen. Ohne Anleitung zum „Verstehen“ seines Namens bleibt dem Kinde nur der Versuch, dem Namen nachzuspüren.
In Ihren Vorträgen sehen Sie im Namen das, was uns vor allem prägt. Also „Nomen est Omen“?
„Omen“ scheint mir zu unbestimmt und schwach. Es gibt ja zweierlei Geschick: Das was das Schicksal mir schickt und mein Geschick, damit umzugehen. Sobald Sie die Lautfolge Ihres Namens einatmend artikulieren, kann es nicht ausbleiben, dass Sie Ihren Namen über Inspiration verstehen lernen („inspirare = einatmen“).
Was raten Sie Menschen, die mit ihrem Namen unzufrieden sind?
Ich mache sie erst einmal aufmerksam, daß sie sich noch nicht genügend mit ihrem Namen beschäftigt haben dürften. Die Bibel mahnt uns, unseren Namen zu achten. Weniger entscheidend ist, wie ein Name auf andere wirkt. Seine Wirkung auf uns selbst ist, was uns hemmt oder fördert. Bei Namen ist es wie mit Musik: Ein Ton mag noch so falsch scheinen, mit etwas Geduld, findet man genau den Ton, der diese Wirkung wieder ausgleicht: den Kontrapunkt! Im Einklang mit seinem Namen versteht man es wie Laotse: „Der Schuh, der mir passt, den spüre ich nicht!“
Was erwartet mich denn nun bei Ihrer Namensarbeit?
Wir wären nie geboren worden, würde das Leben uns nicht brauchen. Sie lernen am eigenen Leibe zu spüren, wofür. Das stärkt das Selbstwertgefühl, gibt Ihnen Zugang zu sich selbst und versetzt Sie in die Lage, selbst alles Notwendige für sich zu tun.
Wie lautet Ihr Rat für Eltern, die nach einem Namen für Ihr Kind suchen?
Jede werdende Mutter ist gut beraten, ihrer Eingebung, ihrer inneren Stimme, zu folgen und nicht dem Verstand. Denn der Verstand erfasst eher Eitelkeiten. Die ersten zwei, drei Jahre sind wie eine Dunkelkammer für die Entwicklung. Das Licht des Verstandes ist noch abgedunkelt. Wir wissen gar nichts darüber. Klüger wer ganz lässt, was er nicht ganz versteht.
Was bedeutet Bildung für Sie?
Über Einbildung verfügen wir alle genug (lacht!), mich eingeschlossen. Was wir zu wissen lernen, sind immer nur über Worte abrufbare Bilder. Selbst ein „Ja, ja – Nein, nein“ ist oft schon von Übel. Die Keime von Gier und Hass können darin angelegt sein. Herzensbildung ist wichtiger als Wissensbildung. Sie läßt uns auch den Wert der anderen empfinden. Unsere Aufgabe ist es aber nicht, andere nachzuahmen, sondern selbst wer zu werden.
<< nach oben
 |
|
|
Prof. Horst von Hasselbach lehrte nach längeren Südostasienreisen an der Universität Hirosaki/Japan Deutsche Sprache und Literatur/Kultursoziologie. Er studierte in Königsberg (Ostpreußen), Göttingen, Lyon (Rhône) und Bonn. Zudem hielt er Gastvorlesungen in Marokko. Im Alter von 10 Monaten verbrannte er „unheilbar“, mit 18 Jahren folgte die Flucht aus Ostpreußen. Prof. Hasselbach ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und lebt in Braubach am Rhein. Er praktiziert ein weltweit einzigartiges Verfahren der Namensarbeit, schreibt Bücher und hält Vorträge zu einer bunt vernetzten Themenvielfalt. Kontakt: 06776-504 oder
Horst.v.Hasselbach@t-online.de
|
 |
Prof. Hasselbachs Buchveröffentlichungen:
|
„Mut und Anmut“, „Die große Erleichterung: Unheilbar und doch wieder gesund“, „Namen bergen ein Geheimnis“, „Lebensfunke – Kinder des Lebens“, „In Einklang mit den Herausforderungen unseres Lebens in einer Welt, die stimmt.“ (erscheint demnächst).
Die exklusive Horst von Hasselbach-Kolumne über den „Geist der Sprache“ lesen Sie wieder in der nächsten Ausgabe von wellnetz.
|
|
 |
|


|
Gewinnen Sie Energie für Körper & Geist!
Was bedeutet der Begriff „Geomantie“?
Erdkunde, Erdwahrnehmung oder Gesteinskunde?
So geht´s
Kreuzen Sie die richtige Lösung auf unsere Frage an. Dann den Coupon ausfüllen, ausschneiden und ab geht die Post an das
Schwäbische Verlagshaus, Turmstraße 43, 89231 Neu-Ulm, Fax: 0731/ 98493-99
Eilige können uns ihre Antwort auch zumailen unter: kontakt@wellnetz.info
Kleiner Tipp: Lesen Sie sich die Seite 22 einmal aufmerksam durch.
Das können Sie gewinnen
- 2 Tage „Energietanken“ für 2 Personen im Natur- und Energiehotel Waldesruhe in Oberstdorf!
- 2 Übernachtungen mit Vitalfrühstück und Verwöhn-Halbpension inklusive:
- Energietanken am Kraftplatz samt „8-Sterne-Aussicht“ auf Oberstdorf und die Berge
- Teilnahme an Qigong/Führungen/Wald-spaziergang (an speziellen Wochentagen)
- freie Nutzung von Hallenbad, Sauna, Dampfbad, Fit-for-Fun-Room
- Energie-Steinewasser auf dem Zimmer u. v. m.
Termine nach Verfügbarkeit.
Mehr Informationen auch unter
www.naturhotel-waldesruhe.de
- 3 x je 1 Gutschein für ein Fitness-Programm im lamovida, Neu-Ulm.
Mehr Informationen dazu finden Sie auch unter www.la-movida.de
- 1 Beratungstermin „Gesunder Schlafplatz“, Begehung inkl. Messung des Raumklimas. Im Falle vorhandener Feuchte-/ Schimmelprobleme, fachlich qualifizierte Beratung und Lösungsvorschläge zur Verbesserung der Situation durch Schulze und Partner. Mehr Informationen dazu finden Sie auch unter www.schulzeundpartner.eu
- 5 x je ein Exemplar der Genießeredition des STORIES & FRIENDS-Verlages.
Kulinarische Kurzgeschichten bringen Ihnen auf unterhaltsame und informative Art die Welt der Kräuter und Kakaobohnen, des Weins und des Whiskys näher.
Wir wünschen viel Glück!
<< nach oben
 |
Gewonnen! Gewinner des wellnetz-Gewinnspiels 02/09
|
Gewinner: Buch „Der Schmerzcode“:
- Susanne Usenbenz, Langenau
- Heiko Moser, Neu-Ulm
- Gudrun Epple, Elchingen
- Christiane Schwab, Elchingen
- Elisabeth Blässing, Weißenhorn
Gewinner: lamovida-Kurs:
- Susanne Schweizer, Blaustein
Gewinner: wellness-amsee-Nachmittag:
Gewinner: Schmerzfreinachmittag:
- Franziska Hermann, Dellmensingen
|
|
|